„Berg-Partei“ – „Über-Partei“? Kuckucksei!

Die „Bergpartei“, die „Überpartei“? Ein politisches Kuckucksei mit nettem Anstrich.
Oder: Hasiwölfchen aus dem Märchenwald im Schafspelz.

Vorsicht: Satire gemischt mit destruktiver Kritik.

Einleitung
Diese ironische Abhandlung soll von der politischen Sekte, einer Kleinspartei in Berlin-Friedrichshain(-Kreuzberg), der sog. „Bergpartei“ handeln bzw. über die sog. „Über-“ oder auch „Uberpartei“ genannte Gruppe, d.h. ihre kruden politischen Ansichten gehen – die keinesfalls als reiner „Spaß“ betrachtet, weggelächelt oder als „Unpolitisch“ (gibt es nicht!) abgetan werden könnten. Viel zu symptomatisch sind sie doch für die deutschen und kapitalistischen Zustände im kapitalistischen Zentrum EU-Europas, Deutsch-Schland.

wikipedia.de zur sog. bergpartei/überpartei berlin friedrichshain-kreuzberg

Es herrscht wieder Wahlkampf in der „Reichshauptstadt“ Berlin, da oben im schlandschen Nordosten. Selbst im kleinsten Stadtbezirk sind darum die Irrungen und Wirrungen der sog. „Politikverdrossenheit“ zu spüren.

Um zu wissen worum es geht hier zunächst ein paar Quellen:
https://www.bundeswahlleiter.de/de/parteien/downloads/parteien/Bergpartei_die_UeberPartei.pdf


(Bild von der Frontseite der Internetseite der sog. „Bergpartei“/“Ueberpartei“ Berlin)

Neben vielen witzigen Ideen und scheinbar bloß spaßig anmutenden Elementen sowie coolen Personalia, mit denen sie sich Sympathien einzuheimsen versucht, vereinigt die „Bergpartei“ und „Überpartei“ aber einige nicht hinnehmbare, bisweilen sogar latent antisemitische und mindestens gesellianische, Inhalte in sich. Sie wäre lediglich als Szenesubversiv und zersetzerisch bis reformistisch zu bezeichnen, ist darum mindestens abzulehnen, wenn nicht sogar politisch zu bekämpfen und aufzulösen. Auseinandersetzungen mit Personen oder personelle Überschneidungen sind davon unbenommen.

Doch warum überhaupt „die Hektik“? Keine Hektik. Bloß Aufklärung und Information, ganz in Ruhe und dagegen. Gegen den Blödsinn, gegen den Stumpfsinn, gegen das vermeintlich unpolitische Politische.

Zum Beweis zunächst ein Verweis auf das sog. „Parteiprogramm der Bergpartei“ von 2006:


Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Bergpartei,_die_%E2%80%9E%C3%9CberPartei%E2%80%9C

Wir dokumentieren darum hiermit einen Text von ein paar netten Leuten aus Ostberlin:

„Postautonome situationistische undogmatische interventionistische anarchistische antideutsche neoantiimperiale libertäre kommunistische Kleingruppe von wahlspektakelbeobachtenden sarkastischen Linken

>> Egal was Du wählst … es kommt immer Schland dabei heraus! < <

Antikapitalismus von rechts zur Wahl - „in den sog. eigenen Reihen“?

Rechte Tendenzen bei der „Bergpartei“ / „die Über-Partei“ / „B“, in Berlin Friedrichshain(-Kreuzberg)

Zu beobachten sind seit einigen Jahren – ihrer Gründung 2005 und im größeren Stil seit 2011 - Wahlplakate (mit „Spaßparteiischen“) latent rechten, gesellianisch und esoterisch anmutenden, Parolen.

Die mit stark vereinfachter, populistischer (wie bei den meisten Parteien) und verkürzter Kapitalismuskritik aufwartenden Plakate machen u.a. Partei-Werbung unter den Mottos:

„Lobbyisten verhaften“
„Kein Fußbreit den Touristen“ (zuerst gesehen auf einem der „WAF“ – Wasserarmee Friedrichshain, gehört zu deren nahem Umfeld.) (1)

Für die Bundestagswahl 2013 hat die „Bergpartei“ wieder einen Direktkandidaten im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg aufgestellt. Ihre Wahlwerbung macht sie allerdings, zum größten Teil, nur in Friedrichshain. [Das Gleiche kann auch jetzt wieder für 2016 gelten. Bloß sammeln sie da noch Unterschriften für. Also, unterschreibt nix!]
noch 6h, am 10.7.2016, um 21:37Uhr

Große, selbstbemalte Pappaufsteller, selbstgebastelte Holzaufsteller und geklebte Plakate, wirken wie der nette Versuch einer spaßigen KünstlerInnengruppe in die Wahlen zu intervenieren.

Als Symbol hatte sich die Bergpartei lange Zeit einen ulkigen, anthropomorphen „Hasen“ gewählt. Was auch immer das heißen sollte.

Vor ein paar Jahren war der bekannte alternative Clubbetreiber „Hauke Stiewe“ (Lovelite) die Galeonsfigur der „Partei“. Mit ihm kamen manchmal sogar progressiv anmutende Parolen und Forderungen, gegen Deutschland, mit ins Spiel, galt er doch Vielen als „Linker“ aus der „Szene“. Dem ist nun überhaupt nicht mehr so. Hauke hat sich scheinbar zurückgezogen und bestimmt scheinbar nicht mehr die Inhalte mit. So hat sich die „B“-Partei aber offensichtlich mehr oder weniger zu einer reinen Randgruppe im sog. „Kiez“ und für unser Verständnis sogar weitestgehend zu einer latent rechten Gruppe entwickelt, die an die „Empörten“ anknüpft, bzw. rechtsoffen Anschlußfähig an die sog. Mehrheitsgesellschaft ist und den „großen Parteien“ und ihrem „Einheitsbrei“ in nichts nachsteht, selbst wenn sie das selbst absolut nicht sein will, oder zu sein vorgibt.

Ihre Plakate sind von einer negativ nihilistischen, fatalistischen, Individual-Anarchistischen Einstellung geprägt, die z.T. „das Wirtschaftssystem“ halbgar kritisiert. Z.B. mit dem Spruch: „Wachstum als Holzweg“ oder mit der Forderung: „Weiterschlafen“, auf einem Plakataufsteller, der eine Faust zeigt, die einen Wecker zerschlägt. Die Faust mutet dabei genau so an wie die auf den berühmten und allseitsbekannten Zeichen „gegen Nazis“.
Diese vielleicht noch positiv zu wertende ansatzweise Kapitalismuskritik ist jedoch nicht der Grund des Aufhängers hier, sondern das was bei genauerem Hinsehen offensichtlich damit gemeint ist, und das ist leider nichts gutes. Nichts Halbes und nichts Ganzes.
Vielmehr war in all der Zeit, seitdem wir die Bergpartei in der Öffentlichkeit kennen, festzustellen, daß ihre Propaganda nichts mehr als Lippenbekenntnisse umfasst/e. So wie man das auch von der restlichen repräsentativen und parlamentarisch (erfolgs)orientierten sog. „Politik“ kennt.
Das war und ist, neben all dem anderen bunten bis braunen Haufen, Sozis, Grüne 2.0, FDP 2.0, Piraten*, PDL und all dem anderen Schmock, von weitestgehender Belanglosigkeit gewesen.

Bei näherem Hingucken aber entpuppen sich viele der anekdotenhaften Vergleiche und Metaphern die die Bergpartei zu ihrer Selbstdarstellung und vor allen Dingen der Darstellung der „bösen Anderen“ nutzt, als latent Rechte und nur allzugut bekannte alte Muster. Böse personifizierte „Schweine“ machen böses auf der Welt und der arme „kleine Mann“ (wahlweise auch deutscher Michel genannt) guckt nur blöde aus der Wäsche, mit der Schlafmütze aufm Kopp, zu. Wa?!?

Guckt man sich also einmal genauer an, wo ihre Kritik hinführen könnte – denn wo sie genau hinführen soll, daß wollen oder können sie anscheinend selbst lieber garnicht so genau wissen – dann stellen sich an vielen Stellen fragen, woher sie ihre Ansichten nehmen. Denn manches davon liest sich wie aus schlechten Büchern kopiert.

Z.B. vom „Zins“. Wer war das nochmal gleich die/der da so gern von Sprach? Richtig, der eine da der Silvio Gesell und dann war da doch noch jemand, hmm. Tja. Genau. Der Adolf. Aber mit dem bösen alten Addie wollnse dann doch eigentlich lieber nix zu tun ham. Naja. Göbels (achjah richtig, Göbbels), Göhring, undsoweiter, oder so. Aber Göbels passt ja ansich doch so scheen zur Bergpartei. Weilse ja aus der Clubszene stammen. Wobei die selbst nix damit zu tun hat. … Aber, da läuft ja bekanntlich auch noch so ein Antisemit herum, Motte hieß der oder so wa. Na, ejal, is achtunachtzich, wa. Aber der hat ja nu jetz mal ausnahmsweise hier nix damit zu tun.

Deutlicher nachzulesen ist ihre rechte Ideologie bei den Ausführungen ihres Gedankenguts auf ihrer Webseite.

Zitat 1: „“den 3. weg einschlagen“
wir bekräftigen die forderung der revolution von ´89 nach dem dritten weg, der eine unterdrückte alternative neben kapitalismus und (staats-) kommunismus beschreibt .
er ist kein kompromiss zwischen beiden, wie soziale markwirtschaft, sondern eine ideensammlung alternativer wirtschaftsformen wie schrumpfwirtschaft, alternde währung, regionalwährung, kollektivbetrieb, schenkwirtschaft oder abschaffung von zinsen und privateigentum. der dritte weg führt für uns zu einer solidarischen ökonomie, die dem globalen zustand angemessen begegnet.“
(Quelle: http://www.bergpartei.de/tiki-index.php?page=Bergpartei,+die+%C3%9CberPartei)
Hier wird ganz klar deutlich, daß sie AnhängerInnen der Theorien nach Silvio Gesell et. al. sind und sie keine wirkliche vorstellung vom (irgendeinem) „Kommunismus“ haben. Nichtmal zum Wort „Realsozialismus“ sind sie fähig. Der sog. Sozialismus der DDR und UdSSR war nebenbei bemerkt der reinste (totalitäre) Staatskapitalismus und pure Diktatur, Oligarchie, etc…. Aber darum geht es hier nicht. Übrigens ist der „dritte Weg“ bisweilen eine Naziparole. Aber wem sagen wir das.

Zitat 2: „“ja zum bankrott“
ein system, das auf einem begrenzten erdball auf unbegrenztes wachstum angewiesen ist, funktioniert nur noch für einen sehr kleinen teil der menschheit.
solange es noch etwas zu rauben gibt, wird das ende verdrängt, weil der befürchtete große krach, die inflation und der bürgerkrieg bisher bei uns ausblieb.
es fehlt ein eingestehen des scheiterns, eine offizielle kapitulation als möglichkeit für eine radikale neuordnung der wirtschaft.“
(Quelle: ebd.)

Diese auf Fatalismus und tiefenökologischen Ressourcentheorien basierende/konstruierte Endzeit- (Kapitalismus)Theorie erinnert nicht nur an die ÖDP und Gruhl sowie andere Rassisten und Ökofaschisten sondern schon bisweilen an die der Politsekten „Büso“ und „Zeitgeist Movement“ sowie sie sich auch bei VertreterInnen von „Occupy“ und „den Empörten“, aber auch plattformistischen rechten AnarchistInnen, wie „Earth First“, et. al., wiederfindet.

Zitat 3: „“keine angst vor mangel“
das anhaften an alten werten und gewohnheiten verhindert die entwicklung in eine andere richtung. nicht mangel sondern die angst vor mangel ist der antrieb zu neuen anschaffungen und verpflichtungen. wir sind bereit, nicht nur auf überfluss, sondern auch auf wohlstand zu verzichten und den materiellen mangel und das potential der unvollkommenheit anzunehmen.“
(Quelle: ebd.)
Darin verrät sich ebenfalls eine ökozentrische, biologistische, asketische, anhand von sog. „Mangel“ ausgedrückte, metaphorische, quasi vergöttlichung, d.h. eine Philosophie von Enthaltsamkeit, also die Schaffung, bzw. das Anhängen an einer metaphysischen Einstellung, z.B. gegenüber der äußeren Natur, anstatt die Autonomie des Subjekts und den Menschen gegen das Schlechte zu verteidigen oder wenigstens in Schutz zu nehmen, wird hier der verdinglichten Marktlogik, (Konkurrenz) usw., gefolgt.

Zitat 4: „Misstrau der Tagesschau“
(Quelle: ebd.)
Damit zeigt sich – hier im weiteren Kontext – eine rechtsoffene Ankopplungsfähigkeit an sektiererische rechte Netzwerke wie die der sog. „Infokrieger*“ und der „Truther“-Bewegung. Außerdem ist das beileibe kein Zeichen von Medienkompetenz. Denn wer traut schon der Tagesschau?

Zitat 5: „Bedingungslos“
(Quelle: ebd.)
An das Wort „Bedingungslos“ lässt sich aus dem Millieu und der Herkunft der „B“-Partei leicht der Schluß ziehen, daß damit das sog. „Bedingungslose Grundeinkommen“ gemeint ist. Ein heutzutage weitestgehend, ebenfalls latent rechter, weil nationalökonomischer und weiterhin auf kapitalistischer Ausbeutung basierender Trugschluß einer regressiven Kapitalismuskritik. Deutlich wird das insbesondere dann, wenn man sich die Selbstdarstellungen der (ehem.) DirektkandidatInnen und MitgründerInnen anguckt. Vgl. z.B.: http://www.bergpartei.de/tiki-index.php?page=AliceGrinda
http://www.forum-grundeinkommen.de/personen-zitate/alice-grinda

Zitat 6: „Gehirnwäsche“
(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=2iFW705keuI&feature=related)
Zeigt einmal mehr nur den Glauben der „B“lerInnen daran, daß alles „Politische“ oder „die Politik“ gleich „Gehirnwäsche“ sei. Eine sehr verkürzte Sicht auf Politik im Allgemeinen und leider sogar selbst das undemokratische Parteiensystem der BRD im Besonderen. Wir wüssten dagegen mal sehr gern wie die „B“-ParteilerInnen denn das Private behandeln?

Zitat 7: „Liebe deinen Nächsten wie dein Auto“
(Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=fc5VMI3SeI8)
Suggeriert, daß die meisten Menschen ihr Auto lieben würden. Aber, jetzt mal im Ernst, wer tut das schon, wirklich? Geht außerdem in Richtung des oberen Ökozentrismus. Vgl. Zitat 2.

Zitat 8: „Schenkwirtschaft“
(Quelle: http://uepd.de/optisches.php?PHPSESSID=ee04bda6309aaaf6b0811cee77939843)
Meint, daß es eine Wirtschaftsform, angelehnt an gesellianische Theorien, oder Gesellschaftsform des Schenkhandels geben könnte. Das kritisiert im allgemeinen nur die Zirkulationssphäre. Wie die Waren und Dinge in die Welt kommen geht der Begriff nicht an.

Zitat 9: „Humanwirtschaft de“
(Quelle: http://www.bergpartei.de/tiki-index.php?page=Bergpartei,+die+%C3%9CberPartei)
Ein Link auf der Website der Bergpartei verweist auf die rechte Sekte der deutschen Gesellianer.

Zitat 10: „guest, 10:46, So 15 of Sep, 2013: Eure alberne Touristenhetze bringt euch auf NPD Niveau und falls das euer Spass-Partei-Image bekräftigen soll ist es trotzdem voll daneben. AAF“
(Quelle: „Shoutbox“ auf http://www.bergpartei.de/tiki-index.php?page=BenjaminRichter)
No comment. Dem stimmen wir zu 120% zu.

Zitat 11: „Wasser Armee Friedrichshain (WAF) – Kein Fußbreit den Touristen“
(Quelle: Plakat der sog. „WAF“ in Friedrichshain-Kreuzberg)
Die Parole; „kein Fußbreit den Faschisten“; wird damit negativ, lokalpatriotisch, umgedeutet und gegen Reisende gerichtet. Ein typischer Zug des selbst sog. „Regionalismus“ der „B“-Partei. Daran ist nichts mehr lustig. Wir sagen: Kein Fußbreit den BioregionalistInnen von der Bergpartei und ihren AnhängerInnen. Denn das ist nicht mehr weit entfernt von denen die „Yuppis raus“ (vgl. http://publikative.org/2012/08/26/yuppies-raus/) oder „Schwaben haten“ in die Gegend schmieren. Denn die haben noch lange gar Nichts (Übergarnix sozusagen) begriffen. Dagegen begrüßen wir (ebenso etwas witzige) Initiativen wie die „Hipster Antifa Neukölln“ doch sehr. (https://www.facebook.com/hipsterantifa)

Zitat 12: „Fahrräder brennen nicht“
(Quelle: Plakat der Bergpartei)
Der Slogan verweist auf die häufigen Autobrandstiftungen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin insgesamt, die von klar rechten PolitikerInnen (CDU, FDP, NPD, etc.), der Klassenjustiz und den Mediendarstellungen, meistens vermeintlichen Linken in die Schuhe geschoben wurden. Mit diesem Slogan drückt die Bergpartei allerdings auch aus, daß sie Fahrräder Autos vorziehen und meinen es würde weniger Gewalt oder Konflikte zwischen Menschen geben, wenn es z.B. keine Autos mehr gäbe, d.h. wenn alle „ökologischer“ wären, usw.. Das führt wiederum in die Sackgasse lächerlich verkürzten rechten Denkens.


„Die Strategie der Schnecke“ …
Blablabla …
usw. usf. Etc. pp.

Die Zitate-Reihe könnte jetzt noch sehr viel weiter fortgesetzt werden. Aber wozu? Sieht man doch die verkürzte, also regressive und reaktionären Kritik derzeit allerorten (http://fidelchescosmos.wordpress.com/2010/05/12/proudhon-gesell-feder-marx-und-die-regressive-kapitalismuskritik/), bei allen sog. „großen Parteien“ sowieso. Wen wundert es da, wenn ein paar vermeintlich Verwirrte da hinterherziehen oder bei der großen Illusion der Wahlen als Spaßguerilla versuchen etwas wahlloses gegen die parlamentarische Demokratie zu machen? Wir finden diese gesellschaftlichen Gruppen jedoch ganz und garnicht unwichtig, sondern nehmen sie als Abbilder/Zerrbilder der (Mainstream)Gesellschaft, selbst wenn sie nur Sekten sind, schon ernst. Insofern, ernstgenommen werden will ja selbst die „B“-Partei auf der ebene ihrer künstlerischen „Kunstform“ von „Kritik“. Vgl. dazu z.B. ihre Aussagen in ihren Videos.
Jedenfalls ist das alles schon (mehr als bloß) blöde Schwafelei – so wie der große Quatsch vom sog. „3. Weltkrieg“ über Syrien (http://www.bergpartei.de/img/wiki_up/B13yeswecant.jpg), ein alter Hut der dogmatischen Traditions-Antiimperialisten* der alten Schule – und Anekdoten hin oder her, geht kein Weg daran vorbei – wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre bei denen mal so ankiekt – det se leider doofe (und mindestens) strukturelle Antisemiten sind.

Denn was soll schon damit gemeint sein, das wer was nicht kann? Eine ziemlich doofe Anspielung auf die US-Regierung, USA und Barack Obama, mit seinem Zitat: „Yes we can“. Als ob die USA allein an dem Syrienkonflikt beteiligt wären oder gar Schuld wären. Wenn also dort eine „Intervention“ gestoppt werden sollte – und was soll das bei einem sog. „Bürgerkrieg“ eigentlich sein, dann müssten sich u.a. auch die Islamische Republik Iran, die Türkei, der Libanon, Hamas und Hisbollah, Al Qaida, Pakistan, der Irak, Lybien, Tunesien, Marokko, etc., die Saudis, Rußland, Ägypten, die Muslimbruderschaft, die NATO-Staaten, also auch die BRD, die EU, usw.. da raushalten. Geht das? Wohl kaum. Eine ziemlich billige, weil einfache Weltsicht, die niemandem weiterhilft.

Vgl.

Wir möchten hiermit jedenfalls eindringlich davor warnen, solchen verkürzten Theorien glauben zu schenken und in der Herde der möchtegern AntikapitalistInnen und möchtegern Alternativen oder sich gar als Links bezeichnenden hinterherzulatschen. Egal ob es bei neongrünen Latschdemos ist oder auf dem Waldorfschulfest beim „veganen Kuchen“. Die Welt ist komplizierter, da komplexer geworden, oh ja. Also packen wir es an, bis die Scheiße aufhört.

Wer (die/der) es nicht glaubt, kann es ja auf ihren eigenen Internetseiten nachlesen/nachsehen oder sich die ulkigen Videos in Youtube angucken: http://www.bergpartei.de/tiki-index.php?page=Bergpartei,+die+%C3%9CberPartei
http://uepd.de/akutes.php

Noch härter von rechts klar macht es da nur noch der „Markus Beckmann“ ein sog. Parteiloser Direktkandidat im Wahlbezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit den Sprüchen: „Geld arbeitet nicht“ und „Zins = Trennung in Arm und Reich“ („Reich vs./ Arm“). Vgl. das gesellianische Portal: „Freiheit durch Wissen“; http://www.freiheit-durch-wissen.de/, http://freiheit-durch-wissen.de/54/. Fehlt nur noch der direkte Bezug zum „arbeitenden“, „schaffenden“ und „raffenden“ sog. „Kapital“, wobei das nichts mit dem abstrakten Kapitalbegriff nach Marx & Engels et. al. gemein hat, sondern eben rechts verklärt, komplementär dazu steht.
Siehe: http://www.buergerbestimmt.de/wahlkreisvertreter/markus-beckmann-einzelbewerber-wk-083-berlin-friedrichshain-kreuzberg-prenzlauer-berg-ost/
http://www.abgeordnetenwatch.de/markus_beckmann-1031-74695--f399629.html

(Vorsicht Ironie!) Und „Die Violetten – Die Spirituelle Partei“ (http://die-violetten.de/berlin/, in anthroposophischem, waldorffarbenen purpurlila, Esoterik usw., wasauchimmer) werben übrigens auch für der/die/den/das (deutschnationale) „Grundeintopf“, Zitat eines Schildes von der Wahlkampftour der Piraten Friedrichshain-Kreuzberg (vgl. http://die-violetten.de/themen/finanz-und-wirtschaft/grundeinkommen/). Denn Eintopfessen war schon unter den Nazis der Deutschen Leib und Magenübung.
http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/eintopf/
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2936/braune_suppe_dicke_brocken.html
In diesen (Einheits)Brei kann die sog. „Bergpartei“, die übrigens – zum Glück – nichts mit denen aus der französischen Revolution, zu tun hat freudig mitmischen. Deutsche Kleinstparteien ole!

Allen die daran glauben und davon träumen, ist dringend ein Grundkurs in der Kritik der Politischen Ökonomie, ala Das Kapital lesen, zum Aufwachen empfohlen. Für die Meisten klingt das leider schon wie die theoretische Dampfhammermethode. Schade. Denn das zeigt uns immer wieder wie traurig es um die sog. „deutsche Linke“ bestellt ist. Zumindest deren nicht-intellektuellen Teil. Da kommen dann leider doch oft Gedanken auf, ob nicht gewisse Leute recht haben mit ihrem „Abrißunternehmen“…

Gegen die Bergpartei, die Überpartei, die B-Partei, die Violetten, die Braunen, die Spinner(Inn)en, die Beckmanns und Co., empfehlen wir außerdem dringenst die Lektüre des Buches von Peter Bierl: Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn http://www.konkret-magazin.de/konkret-texte/texte-archiv/konkret-texte-nr-57.html

Außerdem immer wieder nett, kurz und prägnant, seine Infos gegen die Anthroposophie:
www.rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/Bierl_Anthroposophie.pdf‎

Siehe auch: http://audioarchiv.blogsport.de/tag/peter-bierl/
http://www.konkret-verlage.de/kvv/txt.php?text=voelkischesempfinden&jahr=2005&mon=06
http://www.streifzuege.org/2013/peter-bierl-schwundgeld-freiwirtschaft-und-rassenwahn-renzens
http://thinktankboy.wordpress.com/2012/10/15/schwundgeld-freiwirtschaft-und-rassenwahn/
http://jungle-world.com/artikel/2012/42/46443.html
http://jungle-world.com/suche/?s=Peter%20Bierl

So; und eins noch – merke(lferkel): egal was Du in der BRD wählst, es kommt immer „Deutschland“ dabei raus.

Wir machen übrigens keine Wahlplakate kaputt, denn wir finden, daß der Mist ruhig da bleiben kann wo er hingehört, mitten in Schland.

* Sternchen stehen hier immer dann, wenn in der Mehrzahl („echte“) Männer die Deppen sind.

Gegen jeden Antisemitismus – nieder mit Deutschland – und für den Kommunismus

„Bomber Harris do it again“

Denn „Deutschland“ und der Kapitalismus müssen „sterben“ und nicht mehr wiederauferstehen, damit „wir“ leben können. !

Quelle: UBK

Danke für die Einsendung.

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Edit, Anmerkung: Diese kleine sog. „Bergpartei“ in Berlin ist auf keinen Fall zu verwechseln mit der Bergpartei aus der Zeit der französischen Revolution. Uberpie wäre ein viel besserer Name für sie. Eine Riesentorte für den ganzen dummen Schlamassel könnte garnicht groß genug sein.

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Tante Edith sagt am 09.08.2016 dazu:

BP/ÜP Fh Entschärfen

berpartei/überpartei berlin friedrichshain schaffen es nur in xhain

Bilder/Quelle: http://www.bergpartei.de/

Bild-/Quelle: http://uepd.de/wordpress/de/2016/07/12/wir-sind-friedlichshain-was-seid-ihr/

Kampfloser Kleingeist in leeren Gewändern.