Zu Dummheiten der Veganszene et. al.

Empfehlungen, Tipps & Termine:

… „Am Veganismus ist nur seine Übertreibung wahr“…
Fahim Amir, in: Konkret 10/2018

„»Bei Tieren wird die Linke rechts«
Interview mit dem Wiener Philosophen und Künstler Fahim Amir über die Forderung eines Zooperaismus und einer Autonomie des Animalen“
https://konkret-magazin.de/hefte/id-2018/heft-102018.html

Fahim Amir: Schwein und Zeit. Tiere Politik, Revolte. Nautilus Verlag, Hamburg 2018, 208 Seiten, 16,-EUR.

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„30.11. Oberhausen, 19 Uhr, Druckluft, Am Förderturm 27: »Tierliebe und Menschenhass «; Vortrag von Mira Landwehr“
https://konkret-magazin.de/termine.491.html

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So, what’s next?
We would like to enjoy a fresh milk with fine vodka for that :)

09.11.2018: Erinnern heißt handeln! Berlin

keinvergebenkeinvergessenbanner09.11.2018

Am 9.11.2018 in Berlin: Für ein würdiges Gedenken, kein Vergeben, kein Vergessen, Gedenken heißt handeln! Gegen Geschichtsrevisionismus, Holocaustleugnung und Shoarelativierung, Nazis aus dem Weltall beamen. Gegenproteste, Mahnwachen, Demonstrationen gegen Neonazis und ihren Stumpfsinn, in ganz Berlin – Mitte, Moabit bis Xhoin und anderswo…

Mehr siehe:
http://9november.blogsport.eu/
https://berlin.vvn-bda.de/2018/10/auch-nach-80-jahren-kein-vergessen-kein-vergeben/
https://www.facebook.com/9.november.gedenken/
https://www.facebook.com/events/1945680615517151/
https://berlin-gegen-nazis.de/update-2-freitag-09-11-2018-18-30-uhr-berlin-mitte-proteste-gegen-den-rechtsextremen-aufmarsch-in-mitte/
https://berlin-gegen-nazis.de/freitag-09-11-2018-berlin-gedenkveranstaltungen-in-erinnerung-an-den-80-jahrestag-der-pogromnacht-von-1938/
https://berlin-gegen-nazis.de/aktionen/
https://berlin-gegen-nazis.de
https://www.mbr-berlin.de/aktuelles/rechtsextremer-aufmarsch-am-9-november/
https://www.mbr-berlin.de/
https://facebook.com/MbrBerlin/
https://www.facebook.com/events/257614211606173/
https://facebook.com/reclaimclubculture/
http://stressfaktor.squat.net/termine.php?day=2018-11-09

esistgeschehenundfolglichkanneswiedergeschehen09.11.2018berlinmahnwachedemonstration

Daneben vom Stapel gelassen

„09.11.2018 11:40

Vor 100 Jahren, mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, haben Arbeiterinnen, Arbeiter und Soldaten in Deutschland einen gesellschaftlichen Umsturz gewagt. Vor allem die SPD hat dafür gesorgt, dass daraus nichts wurde. konkret sprach mit Klaus Gietinger, Regisseur und Autor der Bücher Die Leiche im Landwehrkanal und November 1918 (Nautilus-Verlag), über die Gründe für das Scheiterns der Novemberrevolution.“

https://konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/das-hat-die-arbeiterbewegung-traumatisiert.html

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Empfehlung: Konkret 11/2018; „Die Unvollendete – 100 Jahre Novemberrevolution
https://konkret-magazin.de/system/html/titel1118-d4e227af.jpg

„Blutbad der Demokratie
Vor 100 Jahren wurde in Deutschland eine Revolution niedergeschlagen, die es nie gegeben hat. Von Georg Fülberth“
https://konkret-magazin.de/hefte/id-2018/heft-112018.html

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Zur Rolle der „Sozis“ (SPD) usw. in der Seilwinde der sog. „Sozialdemokratie“ hat Lowerclassmag heute (09.11.2018) was nettes – von Kristian Stemmler – gepostet, auf das hier gern weiter verwiesen wird und an das, neben den Novemberpogromen von vor 80 Jahren (1938), garnicht oft genug erinnert werden kann, insbesondere nach 100 Jahren (1918):

„Novemberrevolution und Sozialdemokratie

Vor 100 Jahren meuterten Kieler Matrosen, begann die Novemberrevolution und mit ihr der Verrat der Sozialdemokratie.

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Sozialdemokratie gerade in diesem Moment ihr ganzes Elend und ihre Bedeutungslosigkeit beweist, in aktuellen Umfragen auf Werte um die 15 Prozent absinkt – bundesweit! Das nämlich genau 100 Jahre, nachdem sie die Revolution der Matrosen und Arbeiter verraten hat. Am 5. November 1918 wehte über dem Kieler Rathaus die rote Fahne, die Matrosen- und Soldatenräte hatten die Macht über die Hafenstadt übernommen. In der Nacht zum 6. November folgte das große Hamburg, der Aufstand erfasste auch viele kleinere Städte und die Reichshauptstadt Berlin, leider nur für kurze Zeit.
Bekanntlich brach der Aufstand relativ schnell zusammen, was nicht zuletzt der SPD zu verdanken war, die bereits mit der Bewilligung der Kriegskredite zum Beginn des Ersten Weltkriegs der Arbeiterklasse in den Rücken gefallen war. Eine im Auftrag des NDR erstellte Dokumentation, die in den vergangenen Tagen in mehren dritten Programmen zu sehen war, beleuchtet in wünschenswerter Deutlichkeit die Rolle des Sozialdemokraten Gustav Noske.

[…]“

Autor: Kristian Stemmler
Quelle: http://lowerclassmag.com/2018/11/novemberrevolution-und-sozialdemokratie/

www.lowerclassmag.com

… dazu heute wieder passend, eine alte Demoparole: „Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Wer war mit dabei? Die grüne Partei! Wer verrät uns immerzu? FDP und CDU!“ …

Mehr von dem netten Menschen siehe: https://buchholzblog.wordpress.com/tag/kristian-stemmler/

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Zur Geschichte der Novemberrevolution in Berlin siehe z.B.: http://www.abendblatt-berlin.de/2018/11/11/100-jahre-revolution/
https://100jahrerevolution.berlin/

DLF Mikrokosmos 048 Bücherkampf und Wortgefechte

„Im Herbst 2017 hatten rechte Verleger und Autoren in turbulenten Szenen die Frankfurter Buchmesse als Bühne gekapert. Wie reagierte die Verlags-Branche ein Jahr später darauf? Hat es die „Neue Rechte“ geschafft, den Diskurs zu „infizieren“, wie sie es in ihren strategischen Schriften selbst fordert?

Von Manuel Gogos

Erst waren da lautstarker Protest und Debatten. Dann kam es auch zu Handgreiflichkeiten und Tumult. Der AfD-Landtagsabgeordnete Björn Höcke war 2017 bei einer Veranstaltung des rechten Antaios Verlags auf der Frankfurter Buchmesse aufgetreten. Das provozierte Gegendemonstrationen. Am Ende mussten Sicherheitskräfte die beiden Seiten voneinander trennen. Mitten auf der Frankfurter Buchmesse schien es wieder ums Ganze zu gehen: Meinungsfreiheit, Menschenrechte, Demokratie. 2018 sollte nun alles anders werden.

Timo Reinfrank ist Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung. Die Stiftung setzt sich seit Ende der 1990 Jahre für eine demokratische Zivilgesellschaft und gegen Rassismus und Antisemitismus ein. Reinfrank erinnert sich: „Es war eine sehr unangenehme Situation, direkt gegenüber von einem Stand von solchen organisierten und zum Teil auch gewaltbereiten Rechtsextremen zu stehen. Das war für uns so eine Situation permanenter Bedrohung. Und die haben auch immer den Konflikt, die Eskalation gesucht, nicht zuletzt, weil sie darüber Aufmerksamkeit bekommen.“ Deswegen freut er sich, dass die Buchmesse sich dieses Jahr für ein neues Sicherheitskonzept entschieden hatte.

Ab in die Sackgasse?

Um weiterhin Meinungsfreiheit zu gewährleisten, erlaubten die Messeveranstalter zwar auch 2018 wieder rechten Verlagen die Teilnahme. Aus Sicherheitsgründen wurden sie aber gebündelt und am Ende eines Ganges in Halle 4.1 platziert.

Dieter Stein, Chef-Redakteur der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“, fühlt sich auf‘s Abstellgleis geschoben. Die ganze Aufregung um die rechten Verlage kann er nicht verstehen: „Wir haben 7300 Aussteller auf der Buchmesse. Selbstverständlich muss die Messe aushalten, dass sie Austeller aus Diktaturen hat, dass wir fundamentalistisch-religiöse Verlage haben. Es gibt auch eine große Zahl linksradikaler Verlage und es ist doch ein Witz, wenn die Messe eine Handvoll rechter Verlage nicht erträgt.“

Solidarität und Hass

Am Stand der „Jungen Freiheit“ wurde das Buch „Kulturbruch 68“ von Karl Heinz Weißmann vorgestellt. Die Rede vom „Zivilisationsbruch Auschwitz“ (Adorno) wird darin aufgegriffen und auf die Generation der 1968er übertragen – ‘68 als die große Katastrophe der deutschen Nachkriegszeit. Gretchen Dutschke, die Witwe des Studentenführers Rudi Dutsche, widerspricht dieser Deutung vehement. In ihrem Buch „1968. Worauf wir stolz sein dürfen“ beschreibt sie die 68er-Bewegung als Ausbruch aus der „Unfähigkeit zu Trauern“ (Mitscherlich) und als Wendepunkt für die deutsche Gesellschaft. Auf die Umdeutung der Studentenbewegung durch die Neue Rechte angesprochen, antwortet Dutschke: „Das macht mich ein bisschen sauer. Aber es ist auch so dumm, was die sagen. Beängstigender finde ich diese Nazi-Kulturen, die entstehen, diese Hass-Kultur. Da müssen wir gegen stehen und demonstrieren.“

Zwar hatte der neurechte Antaios Verlag für dieses Jahr seine Teilnahme an der Buchmesse abgesagt. Verleger Götz Kubitschek verbreitete zur Buchmesse dann aber das Gerücht, der Verlag sei an einen Zahnarzt aus dem Badischen verkauft worden. Am Ende erwies sich dessen Loci Verlag aber als bloße Tarnung, mit deren Hilfe sich der Antaios Verlag und sein Verleger eben doch auf die Messe „eingeschlichen“ hatten.

Über Rechte reden

Auf den Buchmesse-Podien des vergangenen Jahres wurde noch heiß diskutiert, wie mit Rechten zu reden sei. Dieses Jahr luden das Satire-Magazin „Titanic“ und die Satire-Partei „Die Partei“ unter dem Motto „Über Rechte reden“ ein. „Erleben Sie eine Gala der reißerischen Extraklasse. Eine Sternstunde des diskreditierenden Wortes. Ein Besuch im Braun-Bär-Streichelzoo, bei dem jeder Nazi genau die Fake-News aufgebunden bekommt, die er verdient“, hieß es dort zur Begrüßung.

Die Abendgala findet unter dem Motto „Über Rechte reden“ statt

Und Martin Sonneborn, EU-Abgeordneter von „Die Partei“, versuchte als Hitler-Attentäter Stauffenberg, mit Augenklappe und Uniform ausstaffiert, die diesjährige Buchmessen-Lesung Björn Höckes zu stören. Zwar schaffte er es nur bis vor die verschlossenen Türen der Veranstaltung, doch die Aufmerksamkeit war ihm gewiss.

Radikalität und ihre Folgen

Das Gespräch mit der Kulturphilosophin Mirjam Schaub im Anschluss an die Reportage reflektiert Fragen rund um die Radikalisierung in Philosophie, Politik und Kunst. Ist Radikalität per se schlecht oder kann sie auch Kreativität fördern? Angesprochen auf die Taktiken der Neuen Rechten, Aufmerksamkeit zu generieren, antwortet Schaub:

„Es ist erschreckend zu sehen, dass sich aktuell rechte Ideologien schamlos aus dem Arsenal von Protestformen bedienen, die eigentlich in der Linken entwickelt worden sind. Die Linke sieht dem wie hypnotisiert zu, was sollen Linke jetzt tun? Fackelmärsche machen, sich Uniformen anziehen und im Gleichschritt marschieren, um wieder auf sich aufmerksam zu machen?!““

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/mikrokosmos-048-buecherkampf-und-wortgefechte.3381.de.html?dram:article_id=427909

… Mikroskopierter Makrokosmos …

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Mehr von Mirjam Schaub:
https://buch-findr.de/autoren/schaub-mirjam/
https://www.pocketstory.com/hohe-luft/leibniz-ist-definitiv-mehr-pop-als-heidegger

Teilbare Meinungen

Über die sog. #unteilbar Demo am 13.10.2018 in Berlin

Eine Demo für eine „offene Gesellschaft“ in Schland? Was auch immer das dann sein soll…

Mit Aufmerksamkeit haben wir die „Disko“ in der linken Wochenzeitung Jungle World verfolgt und genossen.

Siehe: https://jungle.world/artikel/2018/41/unteilbar-oder-gespalten

„11.10.2018
Sollte man »für eine offene und freie Gesellschaft« auf die Straße gehen, obwohl auch Islamisten dazu aufrufen?
#Unteilbar oder gespalten?
Ein breites Bündnis ruft unter dem Hashtag #unteilbar für den 13. Oktober zur Demonstration in Berlin auf. Das Bündnis, dem sich linke Gruppen sowie Künstler und Prominente angeschlossen haben, wird kritisiert, weil auch Vereine mit Verbindungen zum Islamismus unter den Unterzeichnern sind. Soll man die Demonstration deshalb boykottieren? Zwei Positionen.
Disko Von
Marcus Latton , Daniel Steinmaier und Carl Melchers“

Vgl.: https://jungle.world/artikel/2018/41/unteilbar-oder-gespalten

„Toleranzfestival mit den Muslimbrüdern
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Die #unteilbar-Kampagne paktiert mit Islamisten und Antisemiten. Wer es mit dem Kampf gegen rechts ernst meint, kann dieser Querfront nur eine Absage erteilen.

Mangelnde Ambitionen kann man den Organisatoren der #unteilbar-Kampagne nicht vorwerfen. Im Aufruf zum Protestmarsch am 13. Oktober in Berlin geht es ums Ganze: gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Überwachungsstaat. Für das Recht auf Asyl, für Umverteilung. Und für ­Solidarität. Die Organisatoren von #unteilbar haben an alle gedacht. Deshalb ist die Liste der Unterzeichner ungewöhnlich lang. Unter ihnen befinden sich Amnesty International, ­Gewerkschaften, Kirchen und Flüchtlingshelfer. Berliner Clubs wie das SO36 sind dabei, die Fernsehköchin Sarah Wiener, Jan Böhmermann – der Volker Pispers für Millenials – und der Volker Pispers für alle anderen: Volker Pispers.

Dass Antisemitismus und Homophobie zur Ideologie der Muslim­brüder gehören, stört die Organisatoren von #unteilbar offenbar nicht.

Das Bündnis ruft auch zum Kampf gegen »antimuslimischen Rassismus« auf. Dieser neulinke Kampfbegriff rassifiziert die islamische Weltanschauung und verschafft autochthonen Salafisten wie Pierre Vogel den Opferstatus. Als schlichten Kartoffeln wäre dieser ihnen verwehrt geblieben. Die Freunde des Kalifats definieren die muslimische Weltgemeinde, die Ummah, als das, was die Volksfront gegen rechts sein will: unteilbar. Beiden wären Spaltung und Zwietracht zu wünschen.

Rassismus und Islamophobie – wenn es dagegen geht, zeigen sich Islamisten aus strategischen Gründen gerne auf der Seite der freien Gesellschaft, die sie bekämpfen. Europäische Linke nehmen diese Unterstützung aus strategischen Gründen dankend an. Anders lässt sich nicht erklären, dass Vereine mit Verbindungen zum Islamismus zu den Erstunterzeichnern des #unteilbar-Aufrufs zählen, der Zentralrat der Muslime etwa. Zu dessen Mitgliedern gehören unter anderem die Islamische Gemeinde Deutschlands (IGD), der deutsche Ableger der Muslimbruderschaft, und das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), das zum Netzwerk der iranischen Mullah-Diktatur gerechnet wird. Auch dem Berliner Verein Inssan wird eine Nähe zu den Muslimbrüdern nachgesagt. Dass Antisemitismus und ­Homophobie zur Ideologie der Muslimbrüder gehören, stört die Organisatoren von #unteilbar offenbar nicht.

Kaum weniger kritikwürdig sind andere Unterzeichner des Aufrufs. Die ­katholische Organisation Pax Christi schiffte 2009 auf einer antiisraelischen Butterfahrt mit der »Mavi Marmara« nach Gaza. Um die Initiative »Friedensmarsch für EINE Gesellschaft« versammeln sich Personen wie Bekir Yilmaz, der Präsident der türkischen Gemeinde zu Berlin. Nach der Anerkennung des Genozids an den Armeniern durch den Bundestag veröffentlichte er eine Liste mit »Haustürken«. Für Yilmaz sind das jene Abgeordneten mit türkischem Familienhintergrund, die für die Resolution gestimmt haben.

#Unteilbar inszeniert sich als Sammelbecken aller Anständigen gegen Rechtspopulismus und Ungerechtigkeit. Tatsächlich wirkt das Bündnis wie die schlechte Kopie einer Bundesregierung, die Deutschland als moralische Supermacht mit Geschichtsbewusstsein darstellt und trotzdem Antisemiten wie Islamisten als Dialogpartner begreift statt als politische Gegner. Eine Kampagne, die auf einen Minimalkonsens setzt, erzeugt zwangsläufig einen weiten Unterstützerkreis mit kruden Gruppen. Und doch sollte die Bereitschaft, sich von rechtsextremen Organisationen wie der Muslimbruderschaft und den ihnen angegliederten Vereinen zu distanzieren, kein Problem darstellen. Für #unteilbar gilt das nicht. Offenbar genießen Organisationen, die das Wort »Islam« enthalten, in Zeiten realer antimuslimischer Bigotterie bei weiten Teilen der Linken einen Vertrauensvorschuss.

Angesichts einer ungeniert deutschnational und autoritär auftretenden AfD, rassistischer Bürgermobs in Orten wie Chemnitz und der wachsenden Prekarisierung weiter Bevölkerungsteile wäre Opposition in der Tat not­wendig. Doch eine Bewegung, die den Rechtsextremismus mit islamischen Antlitz nicht nur ignoriert, sondern mit ihm kollaboriert, hat den Antifaschismus hinter sich gelassen.

So muss sich nicht schämen, wer am Wochenende besseres zu tun hat als mit einer unteilbaren Querfront zum Marsch gegen alles Schlechte anzutreten.

Marcus Latton

Wir sind die Gesellschaft

Auch beim Antifaschismus gilt es manchmal, strategische Prioritäten zu setzen. Abzuwarten und die Füße hochzulegen, gehört nicht dazu.

Das waren noch Zeiten, als man sich einbilden konnte, die wichtigste Aufgabe der emanzipatorischen Linken sei es, sich in aller Ruhe und mit sattem Distinktionsgewinn am linken Multikulturalismus abzuarbeiten, an den Islamisten und den Islamverstehern, den Israel-Hassern und Antiamerikanern, den regressiven Globalisierungsgegnern, zu kurz denkenden Kapitalismuskritikern und anderen linken Antisemiten. Die berüchtigten zehn bis 18 Prozent der wahlberechtigten Deutschen mit geschlossenem extrem rechtem Weltbild hatten noch keine Partei gefunden, der sie sich an die Brust werfen konnten, Merkel hatte die Rechte in der CDU zuverlässig margi­nalisiert, der NSU tötete abseits öffentlicher Kenntnisnahme.

Aber schon als der sogenannte NSU-Komplex bekannt wurde und aller­spätestens seit dem rasanten Aufstieg der AfD samt ihrem außerparlamen­tarischen Arm Pegida, hätte der emanzipatorischen Linken etwas dämmern müssen: Der regressive Irrsinn von Teilen der Linken mag ja gefährlich sein. Gegenwärtig stellt er aber ein wesentlich geringeres Problem dar als die mittlerweile ganz und gar nicht mehr im Verborgenen operierende Rechte. Die AfD, die vor fünf Jahren bei Wahlen und Umfragen noch unter fünf Prozent lag, sitzt mit 92 Abgeordneten im Bundestag, dominiert die öffentliche Debatte, sie ist Umfragen zufolge stärkste Partei im Osten und bundesweit zweitstärkste Kraft, und nicht, weil sie sich bürgerlich geben würde – sondern, weil sie immer völkischer wird.

Wer angesichts der gegenwärtigen Situation dem strauchelnden und ­defensiv agierenden Widerstand gegen die rechte Volksbewegung wegen ein paar Unterschriften Spaltung wünscht, wo kaum Einheit existiert, hat sich ­ohnehin mit dem Sieg der Rechten vielleicht schon abgefunden.

Rechte Parteien und Bewegungen sind weltweit auf dem Vormarsch. In Deutschland sind sie auf lokaler Ebene bestens verwurzelt, zählen neben Hooligans und rechten Schlägern Lehrer, Richter, Unternehmer, Journalisten, Staatsanwälte, hochrangige Polizisten und Verfassungsschützer zu ihren ­Unterstützern. Längst können sie sich damit brüsten, das Bundesinnen­ministerium mache ihre Politik.

An den Kritikern der für den 13. Oktober geplanten Großdemonstration des #unteilbar-Bündnisses, die sich derzeit daran stören, dass unter den fast 8 000 Unterzeichnenden auch eine Handvoll suspekter Vereine und Individuen sind, scheinen diese jüngsten Entwicklungen weitgehend vorübergegangen zu sein. Hinsichtlich einiger randständiger islamistischer Vorfeldorganisationen, die den Demonstra­tionsaufruf unterzeichnet haben, tun sie so, als stünden diese kurz davor, die linksliberale Zivilgesellschaft zu islamisieren.

Wer angesichts der gegenwärtigen Situation dem strauchelnden und ­defensiv agierenden Widerstand gegen die rechte Volksbewegung wegen ein paar Unterschriften Spaltung wünscht, wo kaum Einheit existiert, hat sich ­ohnehin mit dem Sieg der Rechten vielleicht schon abgefunden. Es ist reichlich spät dafür, darauf zu warten, dass sich parallel zu #unteilbar noch ein weltanschaulich lupenreines antifaschistisches Bündnis bildet. Und wie dieses auszusehen hätte, darüber würde man sich ohnehin nie einig.

Die Gegenseite wartet jedenfalls nicht, sie schert sich einen Dreck um die ­Widersprüche in den eigenen Reihen und schafft fleißig Tatsachen. Angesichts einer Linken, die sich mehr Gedanken darüber macht, wer einen ­Aufruf gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und Homophobie ­unterzeichnen darf, als darüber, wie sie gegen die Rechten in die Offensive kommen kann, kann die Rechte süße Träume hegen von ihrem ersehnten »Tag der Abrechnung« mit dem »linksgrünversifften Pack«.

Dazu zählt der rechte Diskurs ­bekanntlich viele verschiedene gesellschaftliche Gruppen – und die haben heute ein legitimes Interesse, sich einer rechten Bewegung gemeinsam zu ­erwehren, die ihnen ihre unteilbaren Rechte als Menschen abspricht und ­dabei behauptet, den »Willen des Volkes« zu exekutieren.

Zumindest ist #unteilbar ein Versuch, dieses Interesse gemeinsam zu artikulieren – nach dem Motto: Ihr seid das Volk? Wir sind die Bevölkerung. Ihr träumt von der Volksgemeinschaft? Wir sind die Gesellschaft: vom Frauen-­Lesben-Treff bis zum islamischen Kulturverein, von der jüdischen Gemeinde bis zur antiimperialistischen Friedensinitiative.

Daran kann man selbstverständlich viel kritisieren. Nicht zuletzt agiert #unteilbar defensiv, wo es mehr Offensive bräuchte. Um möglichst viele zu erreichen, bleiben die politischen Ziele betont vage. Aber immerhin plädiert #unteilbar nicht einfach nur für »Toleranz« und dafür, »Vielfalt« auf die Straße zu bringen, sondern fordert von den Unterzeichnenden gegenseitige Solidarität und ein gemeinsames ­Bekenntnis gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und gegen Homo­phobie. Das mögen bei manchen Gruppen pragmatische Lippenbekenntnisse sein. Dass sich die #unteilbar-Unterzeichnenden alle miteinander kritiklos solidarisieren, darf niemand hoffen und muss auch niemand fürchten.

Carl Melchers und Daniel Steinmaier“

Quelle: https://jungle.world/artikel/2018/41/unteilbar-oder-gespalten

Trotz aller berechtigten Kritik waren wir dann doch bei der Demo, allerdings nur kurz. Denn es war das übliche abgelatsch(t)e, Treffen von Reformist*innen, NGO, alten (ehem.) K-Gruppen, Politsekten u.v.m…
Alles in allem der Teil von sog. „Linken“ bis Bunthellbraunen, Grünbraunen, Orangebraunen, Dunkelrotbraunen, mit denen wir kein Teil von irgendetwas sein wollen.

Warum? Ganz einfach. Darum. Wir wollen kein besserer Teil von „Deutschland“ sein. Wir wollen die Abschaffung der deutschen Nation und etwas ganz anderes und noch viel mehr.

Mehr Klarheit vor Einheit!

Menschlichkeit statt Natierlichkeit

Wir dokumentieren hiermit einen Text aus einem linken Fundus, um etwa 2010:

„Kurzer Abriß einer Diskussion des politischen Veganismus aus linker Sicht
Über Tier‘Rechte‘ und die sogenannte “Antispe” versus der Emanzipation des Menschen
Kein Ausweg ohne radikal humanistische Kapitalismuskritik und konsequenten Antifaschismus

Einleitung
“Ebenso wie Stress, falsche Ernährung, psychische Krankheit und ´Rückenschmerzen [durch
Lohnarbeit], sind Aberglauben und [mystifizierte] Naturverfallenheit der Menschen heute […] vom gesellschaftlichen Fortschritt nicht abzulösen. Die täglichen gesellschaftlichen Zustände scheinen ein
Maß an Grausamkeit erreicht zu haben, dass diesen [scheinbar] nicht anders als mit Weltflucht oder
Schönrederei begegnet werden kann. Dem ständig erfahrenen Leid – die Geltung des ´Realitätsprinzips
von Arbeit, Leistung und Selbstzurichtung gegenüber de[r Menschlichkeit] – soll nicht etwa durch
Veränderung der falschen von Menschen gemachten [Verhältnisse] bei gekommen werden, sondern
schlicht durch zweifelhafte esoterische[, o.A.,] Sinngebung verbunden mit knallharten
Durchhalteparolen seitens der Gurus [/negativen IdeologiegeberInnen]. Diesem falschen Bewusstsein
[in seinen bestimmten Erscheinungsformen, hier dem ´“politischen Veganismus” (siehe Junge Linke;
http://www.junge-
linke.org/de/meine_freunde_ess_ich_nicht_kritik_am_va_tierrechtlichen_veganismus),] öffentlich
entgegenzutreten ist wesentlicher Gegenstand dieser [Schrift]” (verändert, aus: HUmmel Antifa Berlin,
Flugblatt zum 19.10.2009, anlässlich des Auftrittes des ´“Dalai Lamas” in der ´“O2-World”, der
Anschützhalle Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, im Bereich der ehem. Innerdeutschen Grenze,
Mediaspree-Gelände. http://insekten.lima-city.de/seiten/dieo2worldundihrestars.html, 13.09.2010).

Eigene Beobachtungen unter Menschen, Gruppen in Bezügen linker und alternativer Zusammenhänge,
sowie im Alltag haben mich dazu veranlasst jetzt diesen genaueren Text zu schreiben.
Zum einen ist es augenfällig wie viele Menschen versuchen durch Ernährung oder scheinbar
alternatives Handeln ein ´“besseres Leben” zu leben, oder gar zu wollen daß auch für andere Menschen,
anderswo, möglich zu machen. Auf einmal wurden Menschen ´“vegan” oder bezeichneten sich als
“TierethikerInnen”, nicht bloß TierschützerInnen, von denen ich dies damals nie erwartet hätte. Ich
musste eine weitere vorübergehende eigene Desillusionierung in meinem Glauben an die Aufklärung
hinnehmen.Hinter diesen Irrationalismen steht zunächst die verschrobene Hoffnung durch ´“viele kleine
Dinge” das ´“Gesicht der Welt zu verändern”, wie es neuerdings auch als Begründung für
“Containern*”, nach dem Film ´“We feed the world” verbreitet wurde und wie es auf der East-Side-Gallery in Berlin im Zusammenhang mit esoterischer Malerei steht und auch von den sog. Anerkannten
Naturschutzverbänden und sog. ´“Nichtregierungsorganisationen” (NGO) propagiert wurde und nach
wie vor, vor allem in der Jugendarbeit dieser Verbände verbreitet wird, womöglich um die Jugend von
einem ´Rebellions oder gar ´Revolutionsgedanken abzubringen und vor sog. Politischem Extremismus zu
schützen. Daß aber gerade diese/r (Totalitarismustheorie) Extremismus/Konstruktion der Mitte und rechter Schattierungen, hier insbesondere übertragen über das sog. Ernährungsbewusstsein und
“Konsumverhalten” gesteuert viel schlimmer ist, will ich ebenfalls herausstellen.
(* “Containern” wurde als das Reaneignen von Nahrungsmitteln oder Gebrauchsgütern des täglichen
Bedarfs (nicht nur) aus “dem Müll”, aus den Mülltonnen hinter Supermärkten oder aus den Resten vom Markt, von Kleidung und Lebensmitteln, von oder für Menschen verstanden, die sich diese ansonsten
nicht (mehr) leisten können, weil sie obdachlos oder einkommenslos gemacht wurden oder nie etwas
(wie “Eigentum” an Produktionsmitteln) zum Auskommen besaßen, z.B. Flüchtlinge oder
WanderarbeiterInnen und dem heute nicht mehr sog. “Lumpenproletariat”, “Prekariat”,
“Subproletariat”, (auch) von den (selbstgewählten) “Subalternen”, usw., in/aus der radikalen linken, autonomen, z.B. “Haus-Instands-BesetzerInnen”-Szene (von SquatterInnen) und das “Wagenleben”
lebenden, “Fahrenden” Menschen, praktiziert. Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Containern)
Eine allgemeingebräucliche Auffassung und Definition von “Veganismus” aus der
(pseudowissenschaftlichen) Wikipedia: “Veganismus ist eine vorwiegend ethisch begründete
Einstellung und Lebensweise, welche die Nutzung von Tieren und tierischer Produkte ablehnt.[1] Der
Veganismus beinhaltet eine weitreichende vegetarische Ernährungsweise, die sogenannte vegane
Ernährung. Hierbei wird der Konsum von Fleisch, Fisch, Milch, Eiern jeder Art, Gelatine und anderen
tierischen Lebensmitteln wie Honig vermieden. Veganer achten auch bei Kleidung (Vermeidung von
Leder und Wolle) und anderen Gegenständen des Alltags, wie beispielsweise bei Kosmetika und
Medikamenten, auf Tierproduktefreiheit, sowie Tierversuchsfreiheit (Waschmittel, Putzmittel,
Kleinbildfilme, Kleber, Farben)” (http://de.wikipedia.org/wiki/Veganismus). Warum ich Artikel aus
der Wikipedia Onlineplattform, dem “Wiki” für “freies Wissen”, hier überhaupt verwende erkläre ich
im im Anhang.
Veganismus, in seiner dogmatischen Form aber, nämlich als bloßen Ernährungswahnsinn, dem Viele
verfallen können, ab zu tun, wäre in einer Welt, heutzutage, in der Alles, bis in Geringste, frei nach
Hannah Arendt, “politisch” ist, eine Verharmlosung und ist bei politischen Menschen längst die reinste
Augenwischerei, sie folgen nämlich rechten, biologistischen Menschenbildern,

Der politische Veganismus folgt damit ebenfalls der ständigen reaktionären Expansion und dem Rollback
altbekannter antiemanzipatorischer Momente (spätestens) seit den 1980ern und ist neben dem
Ernährungs- und Schönheitswahn des Mainstreams im späten 20. Jahrhundert eine besondere
Erscheinungsform linker Subkulturen und besonders stark in linken, bzw. “alternativen”
Jugendsubkulturen wie der Emo-, Hardcore-, Punk-, Rock- und Gothic-, (aber auch in der) Elektro-
Musik-Szene vertreten.
Verschiedene Abkehrungen vom “übermäßigen Fleischkonsum” und das Heilssuchen in “anderer
Ernährung” gab es zwar schon lange, so heißt es z.B. schon “Hitler” soll Vegetarier gewesen sein und
einige frühe Theosophen, sowie Anthroposophen (Vordenker des Faschismus) waren es mit erwiesener
95 Sicherheit, aber gerade in Zeiten der “New Age”-Bewegung, während der 1980er Jahre erlebte der
“Hardcore”-Veganismus in der eigentlich eher linken und vor allem ausgehend von der “autonomen”
Szene eine Renaissance. So nämlich durch die “Straight-Edge” (“X-er”) Bewegung in der Hardcore-
Punk-Musik-Szene, in der selbst der hinduistischen Karmalehre-Sekte Hare Krishna nahe stehende

Gruppen wie die bekannte und bekennende (spirituell aufgeladene) Musik-Gruppe “Cro Mags” (vgl. z.B. „Near Death Experience”) aktiv waren und es immer noch sind. Der starke Reiz sich in diese Richtung zu
entwickeln ging wahrscheinlich zum Teil, wie es auch einige AutorInnen in einschlägigen Büchern
über diese Subkulturen beschreiben vermutlich vom besonderen “Untergrund” und “Anders-Sein” Reiz
dieser Szene, sowie der alltäglichen sog. “pubertären” Suche nach Abgrenzung von der
“Normgesellschaft” und dem sog. “Generationenkonflikt” aus. Viel stärker betont wird heute aber der
angeblich antikapitalistische und vor allem der “ethische” Charakter der neuen politischen
Veganismusbewegung, die in einigen Städten schon ihre eigenen, mal mehr mal weniger, politischen
Gruppen herausgebildet hat. So ist zu unterscheiden zwischen den eher (altbacken) reformistischen
Aufklärungsgruppen die sich für Tierschutz (noch eher harmlos) Tierrechte (schon schlimmer) und
Veganismus als reiner Ernährungsform einsetzen und den “radikale(re)n” (als “extrem” bezeichneten)
auch in anderen Belangen weiter politisch aktiven Gruppen wie den “TierbefreierInnen” und der sog.
“Antispeziesistischen Aktion” – kurz “Antispe” genannt. Auf die Unterschiede werde ich später noch
genauer eingehen.
Hier zunächst zu einer allgemeinen Beschreibung einer Herleitung von Veganismus und dem von
“richtigen (dogmatischen) VeganerInnen” nicht akzeptierten Vegetarismus.
VegetarierInnen essen kein Fleisch, das ist bekannt. Doch unterscheiden gerade die “härteren”
VeganerInnen in verschiedene Subgruppen dieses über die Ernährung zwanghaft abgeleiteten Irrweges,
den sie als Ausweg aus der angeblich “die Welt der Lebewesen” oder “das Leben” beherrschenden
Gesellschaft begreifen. Denn für dogmatische VeganerInnen endet die Lehre vom Verzicht und
Boykott des Lebens nicht beim Essen, sondern fängt da erst an. Besonders Hellhörige fragen gerne
auch nach den Nebenzutaten in Curry, Margarine, woraus die Schuhe, Jacke, Hose, Schampoo, usw,
gemacht sind. Der Traum aller “Hardcore-VeganerInnen” ist die “Vegane-Welt” ohne die
“Ausbeutung” von sog. “Nichtmenschlichen Tieren”. Die (Selbst-)Ausbeutung der Menschen kommt
(meistens) erst an zweiter Stelle.

Die Natur als der äußere Leib des Menschen (nach Marx).
Dieser Arbeit möchte ich als Ausgangsthesen die von mir Vertretene Auffassung des, meiner Meinung
nach eindeutigen Unterschieds zwischen Mensch und Tier (begründet nach Kant, siehe unten) und eines linken Naturbegriffs als Interpretation des marxschen und blochschen
Naturverständnisses über die Kritik der gesellschaftlichen Naturverhältnisse, sowie die von Prof. Horst
Bannwarth (http://www.uni-koeln.de/math-nat-fak/didaktiken/bio/botanik/mitarbeiter/bannwarth.htm)
an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln vertretenen Thesen zur Unterscheidung
zwischen Mensch und Tier, zum Mensch-Tier-Verhältnis und der Verhaltensbiologie der Tiere
(genetische, vererbliche Definition der Instinkte bei Tieren, insbesondere bei Insekten, wie Bienen) im
Unterschied zu Menschen, die als einzige zu selbstbestimmten sozialen Handlungen fähig sind,
zugrunde legen. Also als grundsätzlich für die von mir geschriebene Kritik am politischen Veganismus
und der sog. Tierrechte, vorraussetzen. Nichtsdestotrotz werde ich das später noch genauer ausführen.
(Siehe z.B.: Bannwarth, H. (1992): Der Mensch trägt die Verantwortung für die Gestaltung der
Umwelt. Exkursionsbericht. Naturerhaltung aktuell 92, 3-5.)

“»Wir wollen […] nicht, dass […] der Mensch als größter Schädling der Erde bezeichnet wird ([wie von] Franz Alt: „Der ökologische Jesus“, 1999, S.38) oder wenn behauptet wird, die größte Umweltverschmutzung sei noch immer die Zahl der Menschen ([vgl. z.B.:] W. Remmert, [in] Naturschutz, 1990, S.28)«. (»Biologie und Bildung«, Prof. Horst Bannwarth, 2005)” (verändert nach Dipl. Päd. Dieter Asselhoven: Der Naturbegriff als Legitimation für soziale Ungleichheit, Köln 2010).

“Kant vertritt den Gedanken der Doppelnatur des Menschen als Vernunft- und Naturwesen (cf. GMS,
452f.). So ist der Mensch einerseits ein Naturwesen, insofern er an physische (z.B. Naturgesetze),
biologische (z.B. Instinkte, Triebe) und psychisch-endogene Faktoren (z.B. Neigungen, Motive,
Wissen, Erfahrungen) gebunden und somit heteronom ist. Andererseits vermag der Mensch als
Vernunftwesen, seinen Willen frei zu bestimmen sowie selbstgesetzlich zu handeln, und ist deshalb
autonom (cf. ebd., 412). Die Vernunft, durch die sich der Mensch von allen anderen unbelebten und
belebten Dingen unterscheidet, räumt dem Menschen eine Sonderstellung in der Natur ein (cf. ebd.,
155 452). Durch sie und die damit verbundene Autonomie kommt dem Menschen nach Kant als einzigem
Wesen Würde zu, das heißt das Recht auf die Achtung seines „unbedingten, unvergleichbaren
Wert(es)“ (ebd., 435) als Person und darauf niemals bloß als Mittel, sondern immer als „Zweck an sich
selbst“ (KpV A 237) behandelt zu werden. Mittels der Vernunft kann der Mensch nicht nur wie das
Tier „Wohl und Weh“ (ebd., 108), also Angenehmes und Unangenehmes beziehungsweise Nützliches
und Unnützes, unterscheiden, sondern darüber hinaus die Kategorien „gut“ und „böse“ anwenden,
wodurch alleinig er zu moralisch reflektiertem Handeln befähigt wird (cf. ebd., 108f.)”
(http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/36832.html 10.9.10).
Eine weitere prinzipielle Unterscheidungsmöglichkeit ist die philosophische Darstellung nach Scheler
und Lenk (wobei zumindest auch Scheler mir daneben andere sehr fragwürdige philosophische,
esoterische, Thesen geäußert hat). Die Weiterentwicklung des Menschen ist aber demnach auf die
“nicht natürliche Lebensevolution” (http://www.phil-o-sophie.de/widm/biologie/bio3.html), also auf
die Beeinflussung der Evolution durch das Soziale der/des Menschen zurückzuführen. Bei Tieren
dagegen gibt es auch einen graduellen Unterschied denn sie können in ihrem Denken (wenn) überhaupt
“keine Metaphysik aufmachen” (ebd.).
Als erste Grundlage einer Herangehensweise und Interpretation von Natur als Lebensgrundlage der
Menschen sehe ich dazu die politische Dialektik, also die Kritik der politischen Ökonomie nach Marx
und Engels (nachzulesen in den Marx-Engels-Werken, allgemeingebräuclich abgekürzt MEW genannt.
Im Internet unter z.B. http://www.mlwerke.de/me/default.htm zu finden).
Oft wird nach so einer Beschreibung gefragt, kann es denn überhaupt eine Dialektik der Natur geben?
Ich meine ja. Und solchen Fragen liegt meiner Meinung nach wiederum oft ein falsches oder verdrehtes
Naturverständnis zugrunde. Zur dialektischen Beschreibung eines kritischen, progressiven Naturbegriff
und linkem Naturverständnis würde ich ein Zitat von K. Marx nach meiner Interpretation von Marx
und Bloch abgewandelt heranziehen: Erst die Humanisierung der Natur ist die Naturalisierung des
Menschen (nach Karl Marx und Ernst Bloch).
„In diesem ‚erzutopischen Chiasmus‘ [nämlich] erkennt Bloch die gründlichste Verabschiedung der
Entfremdung [(des Menschen von der Natur durch den Kapitalismus)]: „Platt wäre die Naturalisierung
[aber nur] verstanden als mens sana in corpore sano [(gesunder Geist in gesundem Körper)] und die
Humanisierung [nur] als Domestizierung der Natur [beschrieben]. […] Naturalisierung des Menschen
[aber], das würde seine Eingemeindung, sein endlich herausgebrachtes Diesseits und Beisichsein
bedeuten, damit wir ohne Entfremdung sein könnten, mit Seinsmächtigkeit unseres [Hier und Jetzt],
[und die] Humanisierung der Natur, das würde das Aufschlagen [(Öffnen)] des sich selber noch
verschlossenen Kosmos [(gemeint sind hier die Geheimnisse die die Naturwissenschaft entschlüsselt)]
zu der [Art von] Heimat [(aller Menschen in einer sozialen Gesellschaft)] bedeuten, die mythologisch
[(esoterisch aufgeladen, metaphysisch)] als Neue Erde, Neuer Himmel phantasmagoriert [wird], die
[aber] auch in jeder Naturschönheit, Naturqualität (vermittelt durch Naturmalerei und Naturdichtung)
anklingt, selber mit Sprung aus dem Reich der Notwendigkeit an den Menschen [(also das was
Menschen sich wünschen, wenn sie nicht mehr um das reine Überleben kämpfen und ihre reine
Bedürfnisbefriedigung überwunden haben und warum Menschen die Natur nach ihren (ästhetischen
und vor allem praktischen) Wünschen durch Arbeit verändern)] heranrückend“” (verändert nach Jan Robert Bloch). Aus: „Der Faktor Arbeit in der Philosophie Ernst Blochs“ Quelle: http://www.bloch-
akademie.de/txt/t4_02.htm (abgerufen im Juli 2010).

“„Die Natur“ – die ansonsten als Rohstoff […] nur Objektcharakter hat – wird zum Schiedsgericht über
[die/]den Menschen gemacht. Aus den konstruierten „Natur-Gesetzen“, die aus sozial-
überinterpretierten Erkenntnissen abgeleitet werden, lassen sich sowohl Definitionen erfinden von dem,
was angeblich ‚natürlich‘ sei und damit ‚gut‘ [(in Anlehnung an das „Göttliche“, vom „Guten, Wahren,
Schönen“)] und unhinterfragbar als auch von dem, was ‚unnatürlich‘ sei und damit ohne
Existenzberechtigung. Kurz gesagt: Heute wird die Biologisierung des Sozialen benutzt, um scheinbar
naturgesetzlich – d. h. dogmatisch, alternativlos – zu begründen, [wie Gesellschaft funktioniert], dass
es z. B. ein „Oben“ und „Unten“ und[/oder] überflüssige, minderwertige Menschen geben müsse”
(aus, verändert nach Dieter Asselhoven: Der Naturbegriff als Legitimation für soziale Ungleichheit, Köln
2010).

Der politische Veganismus, TierrechtlerInnen, “Antispes”, rechte ÖkologInnen und ÖkofaschistInnen
stellen also die Natur über die/den Menschen und setzen Tiere als “nichtmenschliche Tiere” mit
Menschen und ihrem Sozialverhalten, sozialdarwinistisch und biologistisch, gleich. Sie verwenden
keinen linken und keinen marxistischen Naturbegriff und behandeln die “soziale” Frage nur als generelle sog.
Herrschaftsfrage von sog. “menschlichen Tieren” über sog. “nichtmenschliche Tiere”, als Frage von
“Besitz” und “Rechten” der/des Menschen “die Natur” zu beherrschen und dann erst als Frage der
Herrschaft zwischen “menschlichen Tieren”, wenn überhaupt. Sie verwenden keinen, nichtmal einen
abstrakten, Arbeitsbegriff. “Nichtmenschliche Tiere” werden in ihren Augen aber zur Arbeit durch
“menschliche Tiere” (Menschen) gezwungen und damit “ausgebeutet” (wie Menschen).

“Für Teile der Tierrechtszene ist [jedoch] das weltweite Elend von Menschen nachrangig” (Dirk Hein,
in Neues Deutschland, 26.05.2010: http://www.neues-deutschland.de/artikel/171651.kein-unterschied-
zwischen-mensch-und-tier.html). Dabei sind aber gerade für unter “Armut” (usw.) leidende Menschen
die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren eigentlich die wichtigsten Nebenwidersprüche neben
dem Hauptwiderspruch, nämlich dem eben nicht “selbstverschuldeten” Elend (Kapitalismus), auf die
es hinzuweisen gilt, damit sie nicht “wie Tiere” (wie die sie angeblich leben oder “hausen” würden)
behandelt werden (siehe z.B.: http://www.strassenfeger.org/article/476.0013.html).

Daß “die Natur” jedoch selbst keine (menschlichen) Gefühle kennt und das Tiere nicht nach
nachvollziehbar rationalen Vorstellungen oder politischen Ideen handeln, berücksichten und wollen
sog. “AntispeianerInnen” auch garnicht wissen. Sie folgen blind den eigenen irrationalen
Anthropomorphismen, der Übertragung menschlicher, sozialer, politischer Vorstellungen auf “die
Natur” und “das Tierreich”, sowie auf die Haltung von Nutztieren, usw.

(Abb. 1) Bild: Am Humboldtstrom. Ein Seehund reißt einem Pinguin den Kopf ab.
Das natürliche Wechselspiel zwischen Fressen und gefressen werden.
“Natur” in ihrer reinsten animalischen, archaischen, Form.
(Quelle: Nationalgeographic.com)

“In der Geschichte haben die Menschen – (bisher) zumeist in Ausbeutungs- und
Herrschaftsverhältnissen – ihr Leben und ihre äußeren Lebensumstände einschließlich der so genannten
„unberührten“ Natur immer wieder neu produziert: Die äußere Natur auf der Erde (die sog.
Kulturlandschaft und Umwelt) ist eine durch hunderttausende Jahre menschliche Arbeit geschaffene
und geprägte Realität. Das Tempo der Beeinflussung stieg nach der neolithischen Revolution (vor ca.
6-7000 Jahren) um ein Vielfaches. Die Erschaffung der Natur durch die Arbeit der Menschen fängt
nicht bei den Indigenas des Regenwalds an (z.B. im Amazonas-Becken, im heutigen Brasilien), die
durch ihre spezifische agrarische Arbeit entscheidend zur Artenvielfalt der „Wildnis“ in „Amazonien“
beigetragen haben. Sie hört nicht auf in der „schönen“ und harmonischen Toskana mit 2000jähriger
bäuerlicher/landwirtschaftlicher Kultur, sondern geht weiter, z.B. bis zur scheinbar langweiligen Sand-
düne an der Nordseeküste, die durch menschliche Eingriffe in ihrer Existenz gesichert und darüber
(aber auch in einem quasi-natürlichen Vorgang von selbst) mit einer gesteigerten Komplexität für
Pflanzen und Tiere versehen wurde. Dazu gehören die Reisanbaulandschaften in China als
Erscheinungsform der früheren asiatischen Produktionsweise ebenso, wie heute die versteppten
Regionen Südspaniens, die durch Monokultur und Klimaerwärmung entstanden sind und die giftigen
Salzsteppen in Zentralasien rund um dem Aralsee (in Kasachstan, der ehem. UdSSR, GUS, bei
Russland).
Es ist also purer (faschistoider, suggestiver, machtförmiger, irrationaler) Unsinn, von einem
eigenständigen Natursubjekt auszugehen. Denn die Menschen sind von Anfang an ein Teil der Natur –
wenngleich auch ein spezifischer, weil (einzig) selbstbewusster und zur (eigenständigen,
selbstbestimmten) Arbeit fähiger Teil” (aus: Der Naturbegriff als Legitimation für soziale Ungleichheit, Köln 2010).

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Mensch und Tier ist nämlich der der das universale
“Lebensrecht” von Menschen begründet und damit das Töten von menschlichem Leben (weitaus höher
als das von Tieren) unter Strafe stellt. Euthanasist(Inn)en wie Peter Singer oder die früheren Naziärzte (z.B. Mengele) und davor schon die Psychiater(Inn)en die den Nazis halfen ihr erstes Giftgas zu testen
brachten die moderne Menschenverachtung pervertiert anstelle der Menschlichkeit mit aller brachialen
Gewalt und vor allem industrialisiert, bis ins Letzte(-Detail), in die Welt. Siehe dazu die IrrenOffensive
mit ihrer Broschüre zu den Kontinuitäten seit dem NS-Faschismus in der BRD: “Geschichte des
systematischen ärztlichen Massenmords von 1939 -´48/49 verharmlost mit dem Ärzte-Nazi Begriff der „Euthanasie“” (http://www.zwangspsychiatrie.de/geschichte, 9.9.10)
– “Kontinuitäten der (Zwangs-)Psychiatrie. Eine kritische Betrachtung” von Alice Halmi 2008 (http://www.irrenoffensive.de/kontinuitaeten.htm)
+ “Zwangspsychiatrie – Kontinuitäten und Brüche” (Bündnis Niemand ist vergessen! Auf
Indymedia, 5. Teil der „Niemand ist vergessen“-Artikelserie, 20.5.10,
http://de.indymedia.org/2010/05/281896.shtml)
+ http://www.niemand-ist-vergessen.de Erinnerung an den von Neonazis ermordeten Dieter Eich.

Daß gegen radikalen (Wild-)Tierschutz weniger zu sagen wäre, wie er höchst selten sozial gerecht
(unter Rücksichtnahme auf die vor Ort lebenden Menschen) praktiziert wird, da dieser auch den/dem
Menschen wieder zugute käme und daß es bei weitem nicht das Essen von Tieren oder der Gebrauch
von Leder oder Pelz ist der “die Natur” (oder “die Umwelt”) en gros schädigt, daß es also nicht das was
das Überleben auf diesem Planeten für uns Menschen unsicher macht, werde ich später beim
Ernährungs- und Gesundheitsdiskurs, sowie zur Produktionskette, insbesondere zum primären Sektor
(der Agrarwirtschaft, der Jagd und dem Fischfang) genauer ausführen. Erstmal nur soviel dazu: “Große
Müllmenge in gestrandetem Grauwal gefunden” (DerStandard.at, 27.4.10), ob diese aus Verpackungen
“veganer” Dosennahrung, Plastikbeuteln oder vorwiegend aus Tetrapacks bestand, bleibt unklar.
Vereinfacht möchte ich hier das dementgegen gestellte, dem falschen Naturbegriff nacheifernde
System des dogmatischen politischen Veganismus in Stufen von null bis sieben darstellen:
0) Auf Stufe 0 stehen demnach alle Menschen die überhaupt noch irgendwelches Fleisch und
Fisch * essen
(* BiologInnen definieren auch den für das Essen der Menschen verwertbaren Teil von Fisch und
Meeresäugetieren, sowie von “Meeresfrüchten” als Fleisch. Der Einfachheit halber lasse ich es daher
im weiteren Text bei der Bezeichnung “Fleisch” als generelles Veredelungsprodukt von domestizierten
und nicht domestizierten Nutztieren und als Verwertbares Produkt von Wildtieren.)
1) Stufe 1 bilden die “Einstiegs-Veggies”, d.h. VegetarierInnen die noch Milchprodukte jeglicher
Art, sowie Eier und sogar noch Fisch essen. Diese werden dann “Ovo-Lacto” VegetarierInnen
genannt (sprich: Fisch- und MilchproduktesserInnen)
2) Wenn VegetarierInnen auch auf Fisch und Eier verzichten kommen sie eine Stufe “höher”, zu
den “LactovegetarierInnen”
3) Zu diesen gehören VegetarierInnen die gelegentlich noch andere Nebenprodukte von Tieren zu
sich nehmen, wie Gelatine (in “Gummibärchen), o.ä., oder die noch nicht auf mit Hilfe von
Tieren hergestellte Produkte verzichten können.
4) Erst der völlige Verzicht auf alle tierischen Produkte in der Nahrung und eigentlich auch im
sonstigen Alltag, wie der Kleidung, macht für die DogmatikerInnen eine_n richtige_n
VeganerIn aus.
5) Auf die weiteren Stufen steigen dann nur noch die auf die sich in noch spezielleren
Verzichtsarten üben können und wollen. Meist geht das mit sehr pseudowissenschaftlichen,
politischen und auf Dauer nicht durchzuhaltenden Absichtserklärungen einher, ohne der
menschlichen Physis zu schaden, wie der Erklärung nur noch Rohkost oder Wildobst zu essen.
6) In den erlauchtesten Kreis der politischen VeganerInnen steigen dann nur noch die auf die sich
einen vermeintlich herrschaftskritischen Touch geben, die sich als “Antispes” auf Demos zeigen
und/oder die sich in der Tierbefreiungsszene aktiv betätigen oder die einen (sektenhaften)
“Gnadenhof” für befreite Tiere leiten.

7) Höher gehts nimmer? Naja, in den Augen der angeblich “herrschaftskritischen” “Antispes”
sollte es ja eigentlich keine “Führer(Innen)” geben. Aber “Gurus” gibt es in allen (den meisten)
autoritären bis totalitären Bewegungen die einen Absolutheitsanspruch ohne Wahrheitsgehalt
vertreten und pseudowissenschaftliche Besserwisserei betreiben.
So werden nach wie vor Personen wie der euthanasiephilosoph Peter Singer in der Bewegung
der TierrechtlerInnen und vor allem in der sog. “Animal Liberation Front” (ALF), weltweit, als
erste Lektüre empfohlen.

In der TV-Serie “Die Simpsons” gibt es eine Folge in der von einer “Stufe 5 Veganerin” die Rede ist
die “nichts mehr isst was einen Schatten wirft”… Sinngemäß übertragen würde ich mit diesem
Paradoxon den ernährungsphysiologischen Wahnsinn und Trugschluss einer angeblich besseren
Ernährungsweise damit kurz beschreiben. Wenn Menschen Gründe haben sich anders zu ernähren,
dann können das eine Milch-Eiweißunverträglichkeit, Lactoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit (aus
Getreideprodukten) oder diverse Allergien (aufgrund von sog. Umweltgiften), etc., sein. Das sind alles
rationale Gründe. Weitere Begründungen können der vorübergehende oder längere Verzicht in Form
einer medizinisch bestimmten Diät oder der politische Boykott, wegen schädlicher
Produktionsmethoden für andere Menschen, sowie die Umgehung von Produkten bestimmter Firmen
sein, weil diese vielleicht nachweislich Kontaminiert, mit Pestiziden, o.ä., belastet sind oder die
bewusst gemieden werden, weil sie gentechnisch verändert wurden. Die Begründungen der
“VeganerInnen” kommen jedoch aus einer ganz anderen politischen Richtung die den Menschen nicht
in die Mitte nimmt sondern sich zusehends von ihm und damit sich selbst entfernt.
Ich werde im Weiteren Begründungen dafür aus einem sozialen, produktionstechnischen und
ökologischen Standpunkt heraus liefern.

Mit dem vermeintlich “politisch korrekten” Vegetarismus und vor allem dem noch stärker den
bewussten Verzicht, Enthaltsamkeit, o.ä., betonenden Veganismus sollen angeblich “Stärken” “des
Bewusstseins”, wie “Erdverbundenheit”, “Ethik” und der “Boykott” der “Konsumgesellschaft” zum
Ausdruck gebracht werden. Doch liegt gerade in diesen (von rechts etablierten) verkehrten Denkweisen
die Krux des Ganzen. Vom Kapitalismus nämlich tatsächlich reden die wenigsten sich absichtlich so
nennenden VeganerInnen und wenn sie davon reden, dann diskutieren sie die Tragweite und vor allem
die Intentionen ihres Handelns auch nur sehr ungerne, denn eine reflexive (wie auch immer begründete,
und damit im Kern reaktionäre) antikapitalistische Grundhaltung soll ihnen genügen.
Ich würde es ungefähr damit vergleichen, daß ein Mensch zum (falschen) Sinn des Sports über den
Sport gebracht werden soll. Nicht die Erklärung und Begründung für das Handeln steht voran, sondern
das Handeln selbst wird zum absolut Notwendigen, zur Befreiung verklärt und bindet damit das Selbst
an falsche Ziele und Ideale, nämlich in der unerklärten politischen Idee.
Hier also Sport genannt, kann die Gesundheit und die Gesunderhaltung des menschlichen Selbst jedoch
nicht der Sport der Selbstzweck des Menschen sein den er nicht versteht warum er ihn ausübt, sondern
muss der Mensch das Bewusstsein bekommen wofür er den Sport überhaupt machen möchte, nämlich
nicht als kollektiver, sozialdarwinistischer, biologistischer und sexistischer, Kraft-, Fitness- oder
Körper-Schönheits-Wahn, sondern nur für sich. Im Fall des (falsch verstandenen) politischen
Veganismus und vor allem der tierrechtlerischen sog. “Antispeziesistischen”-Bewegung ist es “das
Tier” und nicht der Mensch das vor ihn gestellt wird. Darauf will ich in dieser Arbeit hinaus.
Mit einer Kritik der Irrationalität die dem Kern der neuen Begriffe von “Vegan” und vor allem der
Zuspitzung die dem Begriff der absolut nicht linken sog. “AntispeziesistInnen” in ihrer Totalität und
Zwanghaftigkeit zur Selbstverabscheung und Vernichtung heute innewohnt.
Um dies zu Begründen möchte ich gleich einige sehr polarisierende, bildhafte Beispiele aus der Szene
der vorgeblich “linken” sog. “Antispeziesistischen Aktion” heranziehen, um dann über die weiter

verbreiteten, allgemeineren Formen von (ich nenne es hier einfach einmal) Ernährungsbetontem-
Veganismus zum Trugschluß in allen Erscheinungsformen dieser Art von, (sich für “normal” haltende
Menschen) religös, bzw. sektenhaft scheinender “Askese” und Selbstkasteiung zu kommen.

Eines möchte ich jedoch direkt klarstellen: Ich verachte keine/n Menschen, weder weil sie oder er sich
ernährt oder anzieht oder verzicht übt wie sie oder er will, ich verachte garnicht, ich habe nur Abscheu
gegenüber dem was manche Menschen (leider) denken, aber vor allem vor dem (Politischen) Warum
sie so denken und nicht vor ihnen selbst. Das “Verachten” trifft höchstens auf echte Nazis und
Neonazis und manche Kapitalist(Inn)en zu. Aber im Grunde sollte Menschenverachtung genau so aus
der Gesellschaft verschwinden, bzw. irgendwann eine Gesellschaft geschaffen werden können in der
sie nicht mehr nötig ist und sich auch nicht mehr einstellen muss, wie es gelungen ist die Pest und
Cholera zu bekämpfen. Womit wir wieder bei den Errungenschaften der Menschen und ihrem
einzigartigen (freien) Willen und bewusstseinsbildenden Prozessen sind um die es hier, wenigstens
Teilweise, auch geht.

Die sog. “Antispe” die es als solche “die Gruppe” eigentlich garnicht gibt, genau so wenig wie es die
“eine Linke” gibt, die sich aber aus vielen lokalen und überregionalen Subgrüppchen, die dem gleichen
absolutistischen Wahn folgen zusammensetzt und ihre einheitlichen theoriebildenden und vor allem
praxisprägenden Prozesse, wie vor allen Dingen auch maßgebliche (bekannte) TheoretikerInnen, hat,
hat sich zunächst einen Begriff zu eigen gemacht der einer sehr kruden biologischen und
philosophischen, nämlich den des Speziesismusses als Diskriminierung, also sozusagen den Begriff des
sog. “Antispeziesismusses” der einer biophilosophischen und (vermeintlich) soziologischen Ableitung
des Kunstbegriffes “Speziesismus”, also der einer (absichtlich) verkehrten Dialektik folgt.
Der Begründer Rychard Ryder meinte das ““Speziesismus“ meint, dass die Unterscheidung zwischen
Menschen und Tieren dieselbe negative moralische Qualität habe wie der Rassismus und der
Sexismus” (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28321/1.html).

Mit diesem Fundament einer
antiemanzipatorischen Erklärung an sich allein schon sollte die “Antispe” nichts Linkes mehr
darstellen können.

In der “Antispeziesistischen”-”Realität” hat dies zur Folge das neue Gruppen der sog. “Antispe” in ihre
Veröffentlichungen und Gruppengründungsbeschreibungen reinschreiben daß es quasi ein Zwang sei
eine “Antispe”-Gruppe aufzumachen, weil der “Speziesismus” genau so eine strukturelle Gewalt sei
wie der Rassismus oder der Sexismus (vom Antisemitismus ist meistens noch nicht viel zu lesen).
Siehe: “Antispeziesistische Aktion Freiburg gegründet”, 25.11.09; https://linksunten.indymedia.org/en/node/13862.

Zudem hat die sog. “Antispeziesistische Aktion” mit der Kopie der Anlehnung ihrer Selbstbezeichnung
an die tradierte Bezeichnung und Namensgebung der “Antifa” als “Antifaschistische Aktion” bereits
einen untragbaren Bruch mit der Geschichte gemacht und sich damit (wenn auch angeblich nicht
gewollt und indirekt) gegen den Antifaschismus gestellt, nämlich mit der darin enthaltenen
Relativierung der Shoa. Da die meisten öffentlich, wie bei Diskussionen und in größeren Plena oder auf
VVen, auftretenden VertreterInnen der “Antispe” aber sowieso eine aktive Gleichsetzung von Mensch
und Tier betreiben, verwundert dieser Passus kaum mehr und ihre anderen Verunglimpfungen zeigen
daß es noch schlimmer, weil direkter geht.

So ist es heute innerhalb der radikalen Linken soweit, daß sogar die Rote Hilfe (RH) schon die
Tierrechtsszene unterstützt wenn sie sich angeblich prinzipiell gegen die Anwendung des Paragraphen
§278a in Österreich wegen des (konstruierten) Vorwurfs (der Gründung) einer “Kriminellen
Organisation” einiger “Antispe”lerInnen wendet, sprich sich mit den Rechten solidarisiert, die vom österreichischen Staat genauso kriminalisiert und inkriminiert werden wie Linke. Eine Spaltungsabsicht
gegen Linke dahinter zu vermuten ist dennoch ins “Reich” der Verschwörungstheorien zu verbannen.
Zum Prozess und zu den Solidaritätskampagnen siehe auch: http://antirep278a.blogsport.de/ (deutsche
Webseiten). Im Original aus Wien: “Prozess wegen §278a, „Kriminelle Organisation“, gegen dreizehn
Tierrechtsaktivist_innen”: http://www.basisgruppe-tierrechte.org/aktuell/aktuell.htm (Homepage von anderen Angehörigen der gleichen kriminalisierten Gruppe).
Als (inaktives) Mitglied der RH hat mich dies besonders getroffen und ich habe auch prompt mit einem
Schreiben an den Bundesvorstand in Göttingen darauf reagiert. Bis auf die Antwort daß es innerhalb
der RH an allen Orten, wo die RH Ortsgruppen hat, eine Diskussion (bzw. Diskussionen) darüber gibt,
ist bis jetzt nicht viel herumgekommen und die “prinzipielle” gegen “den Staat” gerichtete Art von
“Antirepression” in plumper Solidarität mit Reaktionären scheint selbst dem Bundesvorstand wichtiger
zu sein. Ein Grund einen Austritt zu erwägen und auf mehr selbstorganisierte Selbsthilfe und Arbeit in
Sachen Antirepression zu setzen. Traurig zu erwähnen ist allerdings, daß natürlich schon garnicht das
“Anarchist-Black-Cross” (ABC) oder die “Bunte Hilfe” frei von TierrechtlerInnen sind, sondern schon
viel früher “Solidarität” mit der ALF und MitläuferInnen von “Earth First” (EF) nach “Direkten Aktionen” geübt haben und die RH nun anscheinend hinterher gezogen ist. (Siehe auch:
http://www.rhi-sri.org/newsdetail.php?id=76&language= Kommunique der Roten Hilfe International
aus Basel, RHI SRI.)

Eine erstaunlicherweise einigermaßen weitgehende Diskussion der sog. “Antispe” mit linken Positionen ist in der
Kommentarspalte der freien Nachrichtenplattform und des freien linksradikalen Forums
“Linksunten.Indymedia.org” zur Gründung der sog. “Antispeziesistischen Aktion Freiburg”
dokumentiert (“linksunten” = Synonym für “Süddeutschland” und Basislinke die sich im Sinne von
klassischen Hierarchie- und traditionallen Klassenkampfebenen “links-unten” befinden):
https://linksunten.indymedia.org/en/node/13862. Dort wurden auch die meisten greifenden
Gegenargumente vorgelegt und neben Zitaten ausgeführt, die ich bis jetzt auf irgendwelchen linken
Foren oder in einer offenen Diskussion überhaupt finden konnte.

Auf verschiedenen Weblogs der “Antispeszene” wird die eigene Auseinandersetzung mit der rechten
Ambivalenz erfreulich offen gepflegt und dennoch kein Bruch mit dem (Faschismus) im Ganzen hinbekommen. So gibt es zahlreiche Versuche sich gegen sog. “Autonome Nationalisten” und
insbesondere deren “AG Tierrecht”, sowie den “Nationalen Widerstand” und die urchristliche,
fundamentalistische Sekte “Universelles Leben” (UL) abzugrenzen. Siehe:
http://antispestreetart.blogsport.de/ (8.9.2010). Hier werden allerdings keine klar distanzierenden
Kommentare dazu abgegeben. Vermutlich wären die BlogtexterInnen auch garnicht dazu in der Lage gewesen. (http://antispestreetart.blogsport.de/2010/02/19/wovon-wir-uns-absagen/ (8.9.2010))
Aufkleber lassen schon vermuten, daß es mit der reellen, aber behaupteten
“Herrschaftskritik” nicht sehr weit her ist: http://antispestreetart.blogsport.de/2009/06/05/aufkleber-
antispe/ (8.9.2010). Neuerdings (seit den 1990ern) wird, wie Eingangs bereits erwähnt, sogar häufig die
direkte Konvergenz mit der “Antifaszene” gesucht, weil sich viele der jugendlichen “Antispes” dort, wegen dem vermeintlich eigenen “autonomen” Flair, im Kampf gegen die vermutete (aber kaum
begründete) schlechte Gesellschaft, “beheimatet” fühlen. Siehe:
http://antispestreetart.blogsport.de/2009/06/28/aufklebermotive-aus-geringswalde/ (8.9.2010).
Bilder falscher Kritik im Falschen – die Auseinandersetzung mit den Aussagen folgt darunter:

(http://stuff.veganismus.ch/aufkleber/aufkleber_fleisch-mord_vorschau.jpg)
Der Mordbegriff hier fälschlicherweise auf getötete Tiere projiziert angewandt und damit mit dem
Mord von Menschen und insbesondere mit dem (industriellen) Massenmord, sowie der “Vernichtung
der Juden”, gleichgestellt. Daß diese Tiere leider nur einer überflüssigen Lebensmittelproduktion gedient haben und (landwirtschaftlich/geographisch die) reinste Primär-Energieverschwendung
darstellen steht auf einem anderen Blatt. Das Bild stammt von: www.maqui.de (“Für Tierrechte –
gegen Speziesismus”)
(http://stuff.veganismus.ch/aufkleber/aufkleber_eier_vorschau.jpg)
Die Eier der Legehennen in den Legebatterien sollen hier als etwas zum “nichtmenschlichen Tier”
gehörendes und als eigene “lebensfähige Individuen” dargestellt werden. Wieder ein grauenhafter
Analogismus zum Töten von Eizellen und in Texten auf Maqi.de verglichen mit Embryonen bei
Menschen, nebem dem plumpen Vergleich mit anderen Nahrungsmitteln und damit auch noch
gleichgesetzt. Das Bild einer schrecklich anzusehenden Käfighaltungsanlage wird hier verwendet um
eine ganz andere Botschaft zu transportieren. Die suggestive Verbotsforderung steckt implizit in der
Aussage Eier seien nicht zum essen da. Menschen in Gebieten wo es (gezwungenermaßen) kulturelle
Tradition ist Hühner zu halten und Eier zu essen und wo es kaum andere Nahrung gibt um den
Eiweißbedarf zu decken, weil Geflügel selbst von den kleinsten Körnern, Grassoden, Insekten (deren
Chitinpanzer Menschen nicht verdauen können) und Regenwasser leben kann, dürfte mit solchen
Bildern nicht begegnet werden. Denn dann offenbart sich im direkten Diskurs die rassistische und
chauvinistische, eurozentrische, “westliche”, Forderung die mit dahinter steckt und die nur aus einer
Position aus den kapitalistischen Zentren heraus (gedacht, also aus sog. Westlicher Dekadenz heraus)
formuliert werden kann.

Versteckter (struktureller) Antisemitismus, siehe z.B.:
http://eatingvegan.blogsport.de/images/mcdonaldsfriesfat13feb06.gif
Von: http://rosswein.antispe.org/
Der böse dicke Kapitalist aus “Texas” oder einfach nur “Amerika” (USA) versteckt sich hinter der
Clownsmaske vom Mc-Donalds-Clown. Als erkennungszeichen trägt er aber das “Mäckes”-Emblem
(Corporate Design “M”) auf dem rechten Sackokragenaufschlag. Eigentlich bedürften solche
Zeichnungen kaum einer weiteren Erläuterung in welche Ecke von Verschwörungsideologien so etwas
einzuordnen ist. Bei sich selbst als “links” oder “Antifas” verstehenden “Antispe”-Gruppen nahe
Leipzig(!), Dresden und Chemnitz, bei Geringswalde, jedoch offensichtlich sehr dringend. Und das bei
der ansonsten als ach so “antideutsch” geschimpften Gegend unter (anderen vermeintlich) radikalen Linken.
http://aktive-antispe-aachen.myblog.de/

Die “Antispe”-Aachen benutzt einen Klassiker, ein Zeichen und eine
Symboli der “ALF” in ihrem Banner, auf ihrer Weblog-Homepage. Das Zeichen, links, mit der
gleichermaßen erhobenen Tiertatze oder -Pfote. Diese Tier-Mensch Gleichsetzung ist aber eben genau einer der schrecklichsten Trugschlüsse
die in eine der schlimmsten (weil falschen) Ideologien von Herrschaft führen und genau den falschen
antiemanzipatorischen Begriff von Herrschaft zeigen und den falschen Naturbegriff (vom Menschen
als tierischem Teil der Natur und der äußeren Natur als sonstigem Widerspruch zum Menschen oder
Fortschritt von Menschen) deutlich machen. Daß das grün in der “Antispe”-Fahnensymbolik (rechts)
einfach gegen das rot der “Antifa”-Fahnen ausgetauscht wurde und für mehr “naturverbundenheit” wie z.B.
bei den ersten “Grünen” (der 1980er) steht, brauche ich hoffentlich nicht mehr zu erklären. Platte
Gleichsetzung mit der “Antifaschistischen Aktion” in Bild und Schrift. Siehe oben.
Eine weitere genauere Auseinandernahme “Antispeziesistischer”-Theorie folgt.

http://www.koeln-pelzfrei.de/
Ein Bild aus Köln 2008 oder ’09 um zu zeigen wie aktiv die “Szene” jedes Jahr wieder wird wenn es
zum jährlichen Tierrechts-Aktionstag “Köln Pelzfrei” heißt die Schildergasse und Hohestraße mit
rechten Parolen zu “beleben” und sich hinter bunten Ständen auf dem Neumarkt zu verstecken.
Belächelt von PassantInnen und kaum beachtet von der lokalen “linken” Szene, sofern sie nicht selbst
dabei ist (Kritik am AZ).
http://schwarze.katze.dk/bilder/fotos/20100723.jpg
Ein “Antispe”-Aktivist der uns die plagierte, kopierte “Antispe”-Fahne zeigt und damit wie auf dem
Bild gleich hier unten demonstriert welchen (eigentlichen herrschafts-) Diskurs sich die “Antispe”
angeeignet hat und bisweilen mancherorts sogar (kaum bzw.) unwidersprochen dominieren kann.
Auf seinem Pulli hinten zeigt sich deutlich das Motto der ALF: “animal liberation”, ohne das gern
synonym dahinter und gleich damit gesetzte: “human liberation”.
http://www.demoplaner.de/images/header/logo.png
Demoplaner ist eine neue Terminseite. Hier wird ganz offensichtlich
(links unten) das “Antispe”-Logo vor dem “Antifa”-Logo benutzt um es in Priorität zu stellen. Ob
damit der gleiche krude Anti-Herrschafts-Gedanke ausgedrückt werden soll, wie er unter den
“Antispes” grassiert ist ohne weitere textliche Aussagen zu sich selbst auf diesem Internetportal (ein
reines “Papageienteil”) schwer zu sagen.

Weiter möchte ich darauf hinweisen, daß besonders gerne von Antifleischfreaks und BeobachterInnen
der sog. “Globalen Konsumentenklasse” und VerfolgerInnen des sog. “Ökologischen Fußabdrucks” (Mc Planet Zitat Greenpeace, Attac und BUND-VertreterInnen) die Weltkarte des Fleischkonsums
beobachtet, gesehen wird, wie sie der Spiegel auf seinen Internetseiten ständig (zur simplen Erhöhung
der Anzahl an Clicks) anbietet: http://www.spiegel.de/flash/flash-24056.html

Eine andere sehr interessante und umstrittene Frage unter/zwischen VeganerInnen, TierrechtlerInnen und
“AntispeziesistInnen”, sowie natürlich uns (“SpeziesistInnen”) ist die Frage des (Unterscheidens des)
Morde(n)s und des Tötens, der ich mich hier noch spezieller annehmen will. (Siehe auch
http://veganismus.ch/foren/read.php?f=1&i=1384&t=1384&v=t
http://vegane-gesellschaft.de/archives/54-Toetungsraten.html)

“«Wenn der heutige Tierholocaust einmal in Gedenkstätten angeprangert werden sollte, in denen man
eigentlich nur Werbungen der Fleischindustrie aufhängen müsste oder Fotos von Tierdeportationen,
wie wir sie regelmäßig auf den heutigen Autobahnen antreffen, wird niemand sagen können, er hätte
nichts gewusst.»” (Andreas Popp, Popp AG Nienburg, in «Das Matrix-Syndrom», aus
Antifaschistische Nachrichten, VVN-BDA, Köln, 2007) “Eine Verharmlosung der Massenmorde und
des Holocausts in der Nazi-Zeit will Popp in solchen Formulierungen nicht erkennen. Der Begriff
«Holocaust», doziert er, bezeichne seit dem 16. Jahrhundert Verbrechen und Brandkatastrophen
außergewöhnlicher Größenordnung: «Der tägliche Massenmord unserer Fleischindustrie wird dieser
Begrifflichkeit in meinen Augen gerecht.» Und Popp ergänzt: «In welchem Land leben wir eigentlich,
in dem ethische Grundfragen sofort in eine bestimmte Ecke gedrängt werden?»” (Artikel von Thomas
Klaus; http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2007/16/1popp.shtml, z.a. 12.09.2010).
Auf zentralen “Kongressen” wie dem seit 2009 stattfindenden und sich als fortschrittlich verstehenden
sog. “Tierrechts-Kongress” (http://kongress.antispe.org/) werden solche und insbesondere die
“herrschaftskritische”-Frage zentral diskutiert. Das Spektrum der KongressorganisatorInnen geht
vornehmlich vom Umkreis der (anarchistischen) Projektwerkstatt Saasen Reiskirchen (bei Gießen in
Hessen) aus und sagt von sich selbst gegen reaktionäre Tendenzen zu arbeiten. So wurde nach einigen
“Anti-Jagd-Camps” die von Kreisen derselben Leute organisiert wurden der “Antispe”-Reader in der
Zeitschriftenreihe “Fragend voran” – “Hefte zu Widerstand und Utopie” – veröffentlicht. Auf diesen
Kongressen werden aber explizite Workshops, von Internas und Externas, abgehalten auf denen, sogar
Linguistisch, Sexismus (aus der definition des Queer- und Post-Feminismus) mit Speziesismus
gleichgesetzt wird, aber auch Workshops zur Frage und Begründung von Ökologie (aus dem
Ökoanarchismus, http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ko-Anarchismus) und wiederum rechte
Ansätze wie der “Primitivismus” (zurück in die Steinzeit, http://de.wikipedia.org/wiki/Primitivismus)
damit verbunden, fälschlicherweise, als Ausweg abgeleitet werden. Siehe:
http://kongress.antispe.org/programm/aks-und-workshops.
Der VeganerInnen-Slang
Pseudowissenschaftliche Begriffe und Wortneuschöpfungen die dogmatische VeganerInnen
verwenden, die im politischen Veganismus gebräuchlich sind und die besonders von “Antispe’s” und
TierrechtlerInnen gepflegt werden:
– “Nichtmenschliche Tiere” – “Menschliche Tiere”
– Pelz ist Mord – Fleisch ist Mord – Fisch ist Mord – Eier sind Mord – Milch ist Mord – Käse ist
Mord – Jagd ist Mord – Fischerei ist Mord – Schlachten ist Mord
– Leichenfresserei – Leichenesserei – Aasfresserei – Aasesserei – Totesserei – Totfresserei
– Speziesismus / Antispeziesismus
– Lustmord (auf Tiere bei der Jagd bezogen)
– Vergewaltigung (auf Tiere bei der künstlichen Befruchtung bezogen)

– Schändung (auf Tiere bei der künstlichen Vermehrung und Untersuchung bezogen)
– Folter (Tierhaltung sei Folter – Tiererziehung sei Folter, usw.)
Aufzählung, Liste, problematischer Gruppen in und um Köln, die dem Gedanken des
“Antispeziesismus” und Tierrechten nahestehen oder die aktiv für “Tierrechte” und damit gegen
Menschenrechte kämpfen, sowie Leute die in esoterischen Vereinigungen sind:
● TI-Koeln
● Antispe-Aachen
● Einzelpersonen auf den Wagenplätzen (Wagenburgen) “Wem gehört die Welt”, “Osterinsel”
und “Schöner Wohnen”

Köln Pelzfrei: “Demo
Wir wissen, welches Leid für jeden noch so kleinen Echtpelz entsteht, wir kennen auch die Bilder.
Doch viel zu viele Menschen verschließen immer noch die Augen vor der nackten Wahrheit und
verbinden Pelz mit Luxus.
Zu Beginn der kalten Jahreszeit werden wir daher den verbliebenen Pelzträger(inne)n und
-verkäufer(inne)n unseren intensiven Widerstand in der Kölner Innenstadt
entgegenbringen. Unser eindringlicher, aber wie immer friedfertiger Protest wird sich auch gegen
andere Tierausbeutungsbetriebe richten, die unseren Weg kreuzen.
[…]
Wie appellieren an alle Teilnehmer_innen: Zeigt Euch gewaltfrei und antispeziesistisch, damit es eine
erfolgreiche Demo mit positiver Außenwirkung wird.
Wir freuen uns auf Euch.
Köln-pelzfrei Orga Team
Ort: Neumarkt
http://www.koeln-pelzfrei.de ”
Zitiert aus dem Plotter (autonomer Terminkalender für Köln und Umgebung) vom
9.9.2010: http://infoladen.net/koeln/plotter/pages/termine.php?year=2010&month=9

Welche arten von “Veganismus” gibt es?
In diese möchte ich hier zur näheren Betrachtung unterscheiden:

• a) die Gesundheitsvorsorge + Ernährungslehre (vegane Ernährung)
• b) den vermeintlich antikapitalistischen Veganismus rechter und auch vermeintlich linker
ÖkologInnen durch einfachen, selbstenthaltsamen Boykott von “falschen Produkten”, wie z.B. In
der Straight Edge-Bewegung (“X‘erInnen”) aus der “Hardcore”-Musik-Szene
• c) Die Bewertung “vegan” angewandt und übertragen auf so gut wie “Alles”:
– Die (vegane) Lebsnsweise, usw.
überleitend zu
• d) esoterischen Veganismus, bestimmte Formen der Makrobiotik, Karma-Ernährungs-Lehren, etc…
• e) rechtsradikalem Veganismus, “für Heimatschutz und Tierrechte”, aus klassischer und
Neo-“Nationalsozialistischer”-Sicht, wie die “AG-Tierrecht” der sog. “Autonomen Nationalisten”
und “Freien Kameradschaften”, z.B. “Ruhr-Mitte”
Siehe: hxxp://xxx.ag-ruhr-mitte.info/Aktionsgruppe%20Ruhr-
Mitte/politischeleitsaetze/tierrecht.html (am besten nur verschlüsselt und über
Anonymisierungsdienste ansurfen)
Welche Lehren liegen den unterschiedlichen Voll- oder Nebenformen von Veganismus zugrunde?

● Die rechte Ökologie nach Häckel, Lorenz und Irenäus-Eibl-Eibesfeld
● Tierrechte (per se rechts)
● Euthanasiephilosophien und Mensch-Tier-Vergleiche ala Peter Singer
● Antispeziesismus (möchtegern Herrschaftskritisch)
● Rechter Antikapitalismus (Nationalsozialismus) wie der der revanchistischen “Freien
Kameradschaften”
Welche Motivation beschreiben aktiv vegan lebende Menschen?
● Enthaltsamkeit
● “Entgiftung”
● Naturschutz
Tierschutz – Tierrechte – ”Tierethik” (z.B.: die “Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Tierethik
der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg”, siehe: http://www.ag-tierethik.de)
Pioniere und Vorbilder besonders rechter Antispes:
Rohkostfanatiker, Holocaustleugner und Wehrmachtsheld Helmut Wandmaker
(http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Wandmaker, Kritik aus der postfaschistischen Bewegung:
http://antispe.de/txt/wandmaker.html)

Wichtige Termine und Aktionen der politischen Veganismusbewegung, von TierrechtlerInnen und
“Antispe” mit bisweilen fortschrittlichen Elementen (*):
Der Weltvegantag seit dem 01.11.1994 (http://de.wikipedia.org/wiki/Weltvegantag)
– http://www.weltvegantag.de/
– Die “Stadtname”-Pelzfrei-Tage (wechselnde Tage und Orte, z.B. 25.9.2010 “Köln Pelzfrei” mit
Ständen, “Mahnwachen”, Kundgebungen und Demonstration)
– Aktionen gegen Zirkusse die Tiere für ihre Vorführungen benutzen oder diese in zu kleinen
Käfigen halten, sowie gegen Zoos und meistens gegen (altmodische, kleine) Tierparks
– Aktionen gegen Nerzfarmen und (Luxus-)Pelzboutiquen, aber auch gegen alle anderen
Handelshäuser und Ketten die Waren aus Leder oder Pelz verkaufen
– Aktionen gegen Fastfood-Ketten wie Mc Donalds und Burger King
– Proteste vor Supermärkten gegen Fleisch- und Fischkonsum, seltener gegen die Produktion (*)

– Aktionen gegen Mastanlagen und sog. “Tierfabriken” (*)
– Proteste gegen Tiertransporte (*)
– Proteste gegen Tierversuche (*)
– Bisweilen rassistische oder kulturalistische Kampagnen gegen sog. “Tierfänger” aus “dem Osten”
(Osteuropa) oder antiziganistische Hetze gegen Sinti und Roma, wie gegen “Jäger” die (alle
pauschalisiert) angeblich nur zum puren “Vergnügen” oder aus “Lust” (Ver-Triebhaftet, verglichen
mit “animalischen Instinkten”) töten würden

Erscheinungsformen im politischen Alltag, Thema Tierrechte:
● Bei “den Grünen”; http://tierrechte.cat-guard.de/animal-rights/?p=80
● und der “Grünen Jugend” natürlich; http://www.gruene-jugend.de/themen/verband/391615.html
, http://www.gruene-jugend-nrw.de/portrait/arbeitskreise/tierrechte.html
● und “der Linkspartei” (PDL); http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?
r=261116&aktion=jour_pm&quelle=1 -
http://www.tierrechte.de/pdf/content/themen/wahlen/bundestagswahl-linke-antwort.pdf -
● und der “Linksjugend”-Solid, SDS, usw.;
http://solidwiesbaden.wordpress.com/category/tierrechte/ – http://www.solid-ulm.de/:
Solid-“BAK Tierrechte” neugegründet, “26.-28. März 2010” -
● der “Piratenpartei” (“Piraten”); http://wiki.piratenpartei.de/AG_Tierrecht
● der SPD
● der CDU
● der FDP
● sowie der sog. Tierschutzpartei – “Mensch, Umwelt, Tierschutz” (die sich noch den Anklang
davon gibt für Menschen da zu sein, von echten Problemen ablenkt und dafür vom Dalai Lama
unterstützt wird) – selbstverständlich; http://www.tierschutzpartei.de/ – http://www.tierrechte-
tv.de/Tierschutzpartei/tierschutzpartei.html -
https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Partei_Mensch_Umwelt_Tierschutz
● Und die noch nicht vorhandene “Tierrechtspartei” in spe mit einer Kritik an der Floskel
“Tierschutz” bei anderen TierrechtlerInnen: http://tierrechtspartei.de/

Fazit

Spezielle linke Kritik an der Antispe und ihren antiemanzipatorischen Momenten:
ReformistInnen und Reaktionäre verblöden die Linke Bewegung.
Wenn sich “die (autonome) Antifaszene” weiterhin stärker in Richtung Konvergenz und
Überschneidungen mit der “Antispeszene” entwickelt, sehe ich den Grund darin, daß es auch innerhalb
“der Antifa” mehr und mehr pseudolinke, unsoziale, unaufgeklärte und unemanzipierte, nicht
emanzipativ denkende und handelnde Individuen gibt, die ein Auffangbecken suchen, weil sie eher von
Misanthropie, Selbsthass und Menschenverachtung aufgrund einer Reaktion auf die Gesellschaft in
diese Szene getrieben werden, als daß es wirklich begründet und bewusst handelnde AntifaschistInnen
gibt. Daran aber zu arbeiten, daß es mehr aufgeklärte Menschen gibt die bewusst für die emanzipation
der Menschen handeln können, sollte jedoch das Ziel einer sich als links verstehenden Bewegung sein.

Natürlich darf „die Bewegung“ (wie eklig ist das denn allein schon) dabei nicht das Wichtigste sein, sondern die/der Einzelne und alle sind
selbst dafür verantwortlich sich das gegenseitig beizubringen. Ich möchte in solchen Fällen kein Teil
vorgeblich “linker” Zusammenhänge sein, in denen der Kampf gegen die Entwertung des Menschen
und damit der Kampf gegen den Kapitalismus und Faschismus nicht voran gestellt wird.
Klarheit vor Einheit!

Konkret meint das z.B.:
Reformismen, wie den von z.B. Attac o.ä. NGO 740 und das Reaktionäre aus z.B. Anthros und Antispes.

Der Autor distanziert sich ausdrücklich von allen rechten Verbänden und Gesellschaften wie der
“Deutschen Jagd”, o.ä., und staatlichen Einrichtungen, sowie Werbegemeinschaften, wie der “CMA”,
“DLG”, den “Deutschen Bauern”, etc..
“Dagegen wäre zu diskutieren, wie der Mensch als soziales Wesen, mit einer bestimmten biologischen
Ausstattung, in der Lage sein kann, ein selbst bestimmtes Leben in sozialer Gleichheit zu führen. Eines,
in dem nicht „darwinistisches egoistisches gegeneinander gerichtetes Konkurrenzdenken, sondern
konstruktives helfendes miteinander kooperierendes“ (Prof. Horst Bannwarth, „Biologie und Bildung“)
bestimmend wäre” (in Campusition Nr.22, Zeitung des StAVV der HumF, Uni Köln, 4.2008).
Dossier / Weitere Web-Recherche ungeordnet und mit vielen direkten rechten Links (der Rechten):

● http://www.tierrechteportal.de/
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Kleinpartei#Deutsche_Kleinparteien
● http://www.tierrechte-kaplan.org/interviews/index.html
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Gegenseitige_Hilfe_in_der_Tier-
_und_Menschenwelt
● http://www.projektwerkstatt.de/hefte/antispe.html
● http://kongress.antispe.org/aktuelles (Statement gegen die Räumung am neuen Schlachthof in
Wietze)
● http://kongress.antispe.org/programm/aks-und-workshops
● http://www.tierschutznews.ch/index.php
● http://www.mensch-umwelt-tier-ev.de/
● http://www.mensch-tier-umwelt.com/inhalt/impressum/impressum.shtml
● http://www.mensch-und-tier-zuliebe.de/content/view/42/60/
● http://www.mebb.de/d_tier/mensch.htm
● http://www.mensch-tier-wir.de/
● http://www.tierschutzbund.de/
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Deutscher_Tierschutzbund
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Mord
● http://de.wiktionary.org/wiki/t%C3%B6ten
● http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22490/1.html

● http://www.animal-rights.de/bibliothek/diskussion/ullrich/index.shtml
● http://tierethikblog.de/
● http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/36832.html
● http://www.izew.uni-tuebingen.de/bib/thema-tierethik-dossier8.html
● http://www.schweisfurth.de/nachhaltigkeit-ethik.html
● http://www.dreigliederung.de/initiativen/
● http://www.dreigliederung.org/links/dreigliederung-de.php
● http://www.evolution-mensch.de/thema/sprache/gehirn.php
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Soziokulturelle_Evolution
● http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/evolution/tid-12947/evolution-seite-7-warum-wir-so-
wichtig-finden-was-andere-denken_aid_357357.html
● http://www.egbeck.de/skripten/13/bs13-37.htm
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Tierethik
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Pareto-Superiorit%C3%A4t
● http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/1040232/
● http://www.evolution-mensch.de/thema/nahrung/nahrung.php
● http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,471414,00.html
● http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,413769,00.html
● http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,403992,00.html
● http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/13/bs13-37.htm
● http://www.spektrumverlag.de/artikel/849251
● http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E4072F3BB7FFA
4BD199790DD6C05A2A4D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
● http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/24652.html
● http://www.left-action.de/incipito/rechts.php?artikel=371
● http://www.hood.de/auction/39067435/kettenhund-mutter-erde-cd-oi-rac-boehse-onkelz-.htm
(Faschistische Esoterik ist auch im Rechtsrock weit verbreitet)
● http://www.youtube.com/watch?v=FDw0NdhK6QU&feature=channel
(Anthropomorphe Beschreibungen im National-Geographic-Channel auf Youtube, aber
trotzdem mit allen Anschauligkeiten von “Grausamkeiten” des sog. “Tierreichs” nach dem
Corpsstudenten Brehm, welcher viele spät Kolonialzeitliche “Zoos” und “Tiergärten” in
“Deutschland” mitprägte)
● https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Alfred_Brehm
(z.B.: Brehms Tierleben, Hrsg. Populärwissenschaftlicher, zoologischer Literatur)
● http://www.detlef-heinsohn.de/tiere-Tierreich.htm
● http://www.youtube.com/watch?v=fDFgItwbKh4&feature=related
(Alligator frisst Wasser(meer)schwein,“Capibara”)
● http://de.wikipedia.org/wiki/Capibara
● http://www.youtube.com/watch?v=jFM1M1QuFD8&feature=related
(Orca frisst Hai)
● http://www.youtube.com/watch?v=1b7oy0jo5tU&feature=fvw
(Domestizierte Tiere, hier ein weißer Tiger und ein männlicher Löwe töten sich nicht, sondern
“spielen” nur miteinander wer der/die “stärkere” ist. In der “freien Wildbahn” hätte so eine
Begegnung zwar nicht unbedingt stattgefunden, aber es hätte eher ein tödliches Ende für eine/n
von beiden gefunden)
● http://www.youtube.com/watch?v=80ym_RmbmUM&feature=related
● http://www.neues-deutschland.de/artikel/155112.etwas-anderes-als-tierliebe.html
● http://www.junge-linke.org/tag/biologismus
● http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=1161:braune-gr%C3%BCne-die-zweite?-%E2%80%93-das-umweltmagazin-%E2%80%9Efallen-rain
%E2%80%9C&Itemid=773
● http://www.bnr.de/content/ae-besseres-leben-fuer-tiere-ae
http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2004/18/bremen.shtml
(Über die Gruppe “Aufrechter Gang” in Bremen 2004)
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2007/16/1popp.shtml
(Nienburg 2007, Popp AG, Andreas Popp, Holocaustrelativierer, KZ-Vergleich)
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2002/05/1aachen.shtml
(2002, Neonazis in Aachen unter der Tarnung des “Tierschutzes” gegen das “Schächten”)
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2007/14/index.shtml
(2007, die VVN/BDA über die Zeitschrift “Umwelt & Aktiv” Landshut/Traunstein:
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2007/14/1landshut.shtml)
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2006/25/1bremen.shtml
(“Bürger in Wut”, “Schill” und “Tierschutz”, Bremen 2006)
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2002/09/4nazi1.shtml
(Über “Nation & Europa” und vorgeblichem “Tierschutz” gegen “Schächten”)
● http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2010/05/1europarechte.shtml
(Die FPÖ im Baurecht Tierschutz in Österreich)

Zur “Wikipedia” und der Verwendung von (“unwissenschaftlichen”) “Internetquellen” im allgemeinen:
Ich verwende absichtlich Artikel aus der Onlineplattform Wikipedia, sowie aus anderen
Onlineportalen, Diskussionsforen, aber auch aus Onlinearchiven, wie Uniarchiven und Bibliotheken,
hier als einfach gekennzeichneten Quellenverweis, weil ich meine Arbeit als über den öffentlichen und
allgemeinen und damit auch nicht maßgeblich wissenschaftlich, aber davon beeinflussten und
rückwirkend ebenso, geführten Diskurs verstanden wissen will. So wie das private politisch ist, ist auch
die Wechselwirkung und Beziehung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und die wissenschaftliche
Orientierung ohnehin nicht frei von der gegenseitigen Beeinflussung. Weniger noch in der Forschung
die heutzutage zu 90% von Drittmitteln gelenkt, also von ökonomischen, gesellschaftlichen Prozessen,
beeinflusst, wird und es im Kapitalismus schon von Anfang an wurde.
Und nicht weil ich zu “faul” bin, andere “echte Quellen”, sekundär- oder primärer Art heranzuziehen
oder in die Bibliothek zu gehen. Der Diskurs der Ethik findet auf “Höhe der Zeit” statt, zu deren
hauptsächlichem Medium (leider) das Internet geworden ist. Diesem Vorgang passe ich mich nicht
(wirklich) an, sondern ich ziehe die entsprechenden Quellen des Mediums zu Rate in denen, oder über
die, die hauptsächlichen Diskurse ausgetragen werden.
Selbst solche zur “Professorenwürde” gekommenen “Persönlichkeiten” wie Peter Singer
(http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Singer) führen meiner Meinung nach einen nicht wirklich natur-
und geisteswissenschaftlich ernst zu nehmenden, negativen, rechten Diskurs voran und beeinflussen
damit die öffentliche Meinung. Weil ich die Werke von Singer und Co. als essentiell für meine Arbeit
vorraussetze muss ich also schon aus dieser/der vorherrschenden Meinung und dem Diskurs heraus
lesen was (imho) – für die Entwicklung einer progressiven Theorie / gegen den Mainstream – kritisiert
werden kann. Singer et. al. Im Original zu lesen kann ich nämlich bei Weitem nicht empfehlen.

Stattdessen empfehle ich die Broschuere:
„Bioethik – Lizenz zum Toeten | Ein Euthanasie Befuerworter auf Tournee… | Warum Peter
Singer (nicht) reden darf“(!), des ehem. Anti-Euthanasie-Forums/Gruppe Koeln, erschienen in den
Materialien zu Wissenschaftskritik und Hochschule (Nr. 11), im ehem. Referat fuer Biopolitik im ehem. AStA der Uni Koeln, von 1998: http://al.uni-koeln.de/biopolitik/singer.pdf
Siehe auch: http://www.akweb.de/ak_s/ak473/42.htm
Zur Un-´“Freiheit der Wissenschaft” hat der AStA der ´“Freien” Universität (FU) Berlin einige sehr gute
Publikationen – Broschüren, Zeitschriften und ´Reader – herausgegeben. Insbesondere in der
“Hochschulpolitischen ´Reihe”. Siehe:http://www.astafu.de
(Z.B.: Gegendarstellungen, Ein Pechschwarzes Gebilde, oder über die Formierte Universität.)
Publikationen: (http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/)
● fu60 : gegendarstellungen – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/sonstiges/fu60/
● Out of Dahlem – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/outofdahlem/
● AstA-Info – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/astainfo_html
● Hochschulpolitische ´Reihe -http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/
● Hochschule im historischen Prozess – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/bd13
● Universität im Umbruch – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/umbruch
● Von der Freien zur Kritischen Universität – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/ku
895 ● Kulturrevolution und Befreiung – http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/unimut
● Narr: Wider die restlose Zerstörung der Universität -
http://www.astafu.de/inhalte/publikationen/hopo/narr
● Sowie: http://www.astafu.de/inhalte/artikel/
Abkürzungsverzeichnis (eigene, nicht allgemein gültige, anerkannte oder gebräuchliche Abkürzungen):
● z.a. = zitiert am …“

Quelle: Fundstück aus einem Internetarchiv, via Leftcloud

Anmerkung zur Lesbarkeit: Das Dokument wurde aus einer mehrfach gepackten TXT-Textdatei konvertiert. Darum können sich leider Konvertierungs- und Formatierungsfehler, wie Zeilenumbrüche und Abstände ergeben haben.

Ein paar kleine fiese Schottersteinchen gegen Kapital und Schland



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